Nelson Mandela - Der lange Weg zur Freiheit. Ein Buch über Südafrikas Geschichte im 20. Jahrhundert. Von niederländischer Kolonialherrschaft und Unterdrückung der schwarzen Bevölkerung hin zu einem nichtrassischtem, geeinten Südafrika. Autobiographisch erzählt vom ersten schwarzen Präsidenten des Landes - Nelson Mandela.
Michael Mittermeyer ist vor zwei Jahren Vater einer Tocher geworden. Er berichtet über seine Erfahrungen als Papa und wie dieses “Pupsmonster” sein Leben verändert hat. Und kommt zu dem Schluss, dass es ganz anders sei als erwartet - nämlich wesentlich lustiger.
Michael Mittermeyer geht den Fragen nach, warum man Schwangeren nicht widersprechen darf, woher ihr übernatürlicher Geruchssinn kommt, wer nachts heimlich den Kühlschrank plündert und gesteht seine Angst vor dem “Arschlochkind”.
Angela Waldis meldet sich mit einem neuen Ferien-Buch zurück. Doch diesmal schreibt die Schweizer Jugendbuch Preisträgerin keine Geschichten für Heranwachsende. In „Einer zu viel“ setzt sie sich mit einer verzwickten Familiengeschichte auseinander, in der das Leben und Lieben dreier unterschiedlicher Generationen aufeinander prallen.
Mit „Einer zu viel“ ist Angelika Waldis ein sensibles Buch gelungen, das mit einer gewissen Leichtigkeit die Verstrickungen und Geheimnisse in dem engen Verband einer Familie thematisiert, an denen alle Mitglieder irgendwie beteiligt sind und sich so gegenseitig das Leben schwer machen. Klingt irgendwie anstrengend und bierernst? Ist es aber überraschenderweise gar nicht. Heraus kommt nämlich die Geschichte eines unvergleichbaren Sommers.
Als fröhliches Familientreffen geplant, reißen alte Lügen und Geheimniskrämereien den Angehörigen nach und nach unfreiwillig den Boden unter den Füßen weg. Während Peter beschließt sich in einem alten Haus das Leben zu nehmen, kämpft Ina mit ihren Erinnerungen. weiterlesen »
Nach dem Erfolg von „Wie ein einziger Tag“ - der Bestseller-Verfilmung von Nichlas Sparls erstem erfolgreichen Roman, dürfen sich Fans auf die deutsche Ausgabe der neuen Story „Mit dir an meiner Seite“ am 13. April freuen, die – verfilmt mit Hanna Montana Star Miley Cyrus – zeitnah in die Kinos kommt.
Nicholas Sparks letzter Roman „Mit dir an meiner Seite“ erscheint nun endlich auch in deutscher Übersetzung auf dem Buchmarkt. Der neue Roman des Bestseller-Autors wird vor allem die jüngeren Fans ansprechen, aber auch ältere können sich durchaus mit der Geschichte identifizieren: Es geht um die erste große Liebe.
Als die 17 jährige Ronnie erfährt, dass sie die kompletten Sommerferien bei ihrem Vater verbringen soll, ist sie mehr als entsetzt. Nach der Scheidung von Ronnies Mutter hatte sich Steve in einem Küstenort in North Carolina zurückgezogen und nicht gerade durch regen Kontakt von sich Reden gemacht. Tochter Ronnie hat ihm dies nie verziehen und beschließt schon auf der Reise ihm die gemeinsame Zeit so unerträglich wie nur möglich zu machen.
Doch dann kommt alles anders: Der rebellische Teenager trifft in Will die erste große Liebe. Schon schnell wird das junge Glück von einem bedrohlichen Eindringling aus der Vergangenheit des jungen Mannes gestört. weiterlesen »
Axolotl Roadkill heißt der Debüt Roman der jungen Künstlerin Helene Hegemann. An dem Namen kommt gerade keiner mehr vorbei, der in den Medien unterwegs ist. An dem Buch, mit dem sie es zur Nominierung des Leipziger Buchpreises geschafft hat, schon, vor allem ihre Kritiker.
Helene Hegemann ist 17 Jahre alt. Das spiele aber keine Rolle, wie sie selbst immer betont. Sie hat ein Buch geschrieben, das, erst vom Feuilleton in den Himmel gelobt, seit ca. einer Woche nur noch in die Hand genommen wird, um zu fleddern. Ob man nicht irgendwo ein Zitat findet, eine Passage, die irgendwie bekannt erscheint.
Hegemann arbeitet in der Hinsicht professionell, dass sie sagt, es handele sich bei ihrem Roman nicht um ihre Geschichte. Die Story sei Fiktion, gefüllt mit Bildern, Erfahrungen, Eindrücken – Inspiration. Wäre es ihre Geschichte, wäre Helene nun ausgeweidet.
Gar nicht professionell, charmant, clever oder kreativ war die Idee Passagen und Formulierungen von Blogger und Autor Airen aus seinem Roman Strobo ohne Zitat-Kennzeichnung zu übernehmen.
Darüber muss man nicht diskutieren. Dass es trotzdem passieren kann, einfach so, dass man sich bei einer Idee fragt, ob sie nun von einem selbst stammt oder vom Konzert gestern Abend, auch nicht. Davon reden wir in diesem Fall aber nicht. Die Autorin machte sich nicht mal die Mühe ganze Formulierungen umzuschreiben.
Doch was die Medien damit machen, ist haarsträubend. Vorwürfe, sie habe das ganze Buch abgekupfert, sei völlig talentlos und der Roman eine weitere Fäkalsprachenansammlung wie Feuchtgebiete, eben das Werk eines 17 jährigen Teenagers, sind noch ganz nett. Häufiger liest man jedoch von ihren Haaren und der Figur, Hegemanns Herkunft, immer wieder verweist man auf ihren bekannten Vater, Volksbühnen Dramaturg Carl Hegemann. Ob der nicht nachgeholfen habe.
Amazon-Buch-Rezensionen die mit „Ich habe das Buch zwar nicht gelesen, aber..“ beginnen, enden mit schlimmsten Diffamierungen. weiterlesen »
Wollten wir nicht immer schon mal in die Welt des Teufels eintauchen und wissen, was sich Satan so bei dem ganzen denkt was er fabriziert?

Auf gut 160 Seiten erfährt man die Weltgeschichte aus der Sicht des bösen höchstpersönlich: Des Satans. Er erklärt die “unterschlagene Wahrheit hinter den zehn Geboten, warum die Jungfräulichkeit Marias ein sexueller Betriebsunfall war und weshalb auch Pest und Cholera ihren Charme haben”.
Alles beginnt damit, dass Satan Gott nicht gehorcht und deswegen aus dem Himmel verbannt wird. Natürlich hätte er um Verzeihung bitten können, aber dazu ist er zu stolz. Also “gründet” er seinen eigenen Verein: Die Hölle. Sein Plan: Die Weltherrschaft an sich reißen. Und wie er das versucht erfährt man in seinem Tagebuch. Außerdem: “wie Satan sich die großen Plagen patentieren ließ und wann er seine Fassung der zehn Gebote entwickelte. Wie er vom Projekt “Jesus” erfahren hat und trotzdem zu spät bei Maria war.”
In einem auf “Old-School” getrimmten Seitendesign und mit vielen Illustrationen kann man sehr einfach in die Welt des Teufels eintauchen, ohne es ihm wirklich übel nehmen zu können, dass er eigentlich die Wurzel allen übels ist. Ein leichtes Buch zum kichern für zwischendurch.
Das Tagebuch des Teufels
Lange haben die Fans auf ein neues Buch von Dirk Bernemann gewartet. Doch wer sich auf die Fortsetzung in seinem Bücherregal freut wird enttäuscht.
Ich bin ja auch ein Bernemann-Fan. Und natürlich habe ich mich auf ein weiteres Buch gefreut. Doch leider hat er seinen dritten Teil von “Ich hab die Unschuld kotzen sehen” nur als E-Book auf den Markt gebracht. Nach und nach hatte er die Teile zum kostenpflichtigen Download angeboten. Teil 8 gibt es ab März 2010 zu kaufen.
Leser der ersten beiden Teile werden in etwa wissen was sie im dritten Teil erwartet. Kleine Kurzgeschichten verschiedener Menschen, die sich irgendwie alle treffen und zusammen gehören. Ihr Leben, ihre Erlebnisse .. Sie überschneiden sich. Sie passieren, neben uns. Wir bekommen es nicht mit und sind selbst Teil dessen. Geschichten, wie sie dem Nachbarn passieren von dem man es nicht erwartet.
“Zwischendurch” hat er die beiden Bücher “Satt. Sicher. Sauber.” und “Ich bin schizophren und es geht mir allen gut” raus gebracht. Beide waren okay, aber für mich kein solcher Knaller wie sein Debüt und dessen Nachfolger. “Satt.Sicher.Sauber.” ist ähnlich wie “Ich hab die Unschuld kotzen sehen” aufgebaut: Viele Kurzgeschichten, die zusammenlaufen, nur etwas detaillierter. Ich bin schizo ist Bernemanns persönlichstes Buch. Und ein Sammelsurium seiner Gedanken, Geschichten und Gedichte.
Dirk Bernemann sagt über seinen dritten Teil: “..Was mich nun aber doch zu dem Schritt bewegt hat? Ein Mädchen? Das liebe (eigentlich aber böse) Geld? Meine Mudda? Die sogenannte Krise? Ich sag mal, irgendwie war es etwas von allem, die Summe der Zufälle meines Autorenlebens ließ diesen dritten Teil zu dem werden, was er schlußendlich geworden ist: Die beste Buch, das ich jemals innerhalb von 2 Stunden geschrieben habe.”
Tja, schade, dass das Buch nicht als Buch erscheint.. Denn damit hat er viele Fans vor den Kopf gestossen. Doch die hardcore-Fans lassen sich nicht lumpen, sondern schmieden Pläne, wie sie das Buch doch ins Regal bekommen.
Dafür gibt es einen kleinen Trost: Im Herbst diesen Jahres erscheint sein Buch “Vogelstimmen”.
Ich hab die Unschuld kotzen sehen 3 ist bei ciando, libri und im AppStore bei den iTunes für je 1,99 Euro erhältlich.
Warum Schildkröten die besseren Lebensgefährten sind? Selbst wenn sie sich aufmachen, um uns zu verlassen, hat man doch bis zum Lebensende was von ihnen. - Wenn die Schildkröte auch noch Shakespeare liest und auf den Namen Winnifred hört, dann befinden wir uns mitten in der liebenswert chaotischen Welt von Audrey Flowers, der Romanheldin von Jessica Grant.
Die junge Autorin Jessica Grant trifft mit ihrem Romandebüt “Die erstaunlichen Talente der Audrey Flowers” genau den Nerv der Generation, die mit Filmen wie „Die fabelhafte Welt der Amélie“ und „Pippi Langstrumpf“ groß geworden ist.
Mit ihrer treuen Schildkröte Winnifred lebt Audrey Flowers in ihrer eigenen Welt, voll von schrägen Typen, Weihnachtslichterketten und den kleinen magischen Momenten des Alltags.
Erwachsen werden würde sie ja gerne, leider bleibt dafür keine Zeit, wenn man den ganzen Tag darauf aufpassen muss, dass man nicht auf der Treppe stolpert oder von einem rasenden Christbaum überrollt wird.
Doch der Tod ihres Vaters zwingt die hoffnungslose Optimistin sich neben der Trauerbewältigung auch mit der Frage zu beschäftigen, wieso Onkel Thoby eigentlich bei ihnen zu Hause lebt und was Toff, ein Mann aus Cambridge, mit ihrer seltsamen Familie verbindet.
Das klingt jetzt alles irgendwie ein bisschen wirr und chaotisch? Willkommen in der Welt von Audrey Flowers. weiterlesen »
Diese Woche, am 04. Februar 2010, erscheint die 2. Verfilmung „Verdammnis“ aus Stieg Larssons Millennium-Trilogie in den deutschen Kinos. Die Kriminalromane waren posthum nach dem Tod des Friedensaktivisten und Journalisten im Jahre 2004 veröffentlicht worden. Seit dem herrscht ein skandalöser Streit um das Erbe des Autors, den das Buch seines Kollegen Kurdo Baksi neu anzufachen droht.
Kurdo Baksi ist nicht nur Journalist und Publizist des anti-rassistischen Magazins Svartvitt, er ist auch poltisch aktiv, setzt sich für Menschenrechte in Schweden ein und macht sich gegen rassistische und diskriminierende Strömungen stark. Aus seiner Arbeit ging eine tiefe Freundschaft zu einem anderen politisch motivierten Journalisten und Herausgeber hervor, den wir heute, 6 Jahre nach seinem Tod, durch seine Besteseller Kriminalromanreihe „Die Millenium-Trilogie“ kennen: Die Rede ist von Stieg Larsson.
2004 starb Larsson. Zurück blieben Freunde und Familie, Angänger und Mitstreiter -erschüttert und voll tiefer Treuer. Unter ihnen Kurdo Baksi, der lange brauchte, bis er mit seinem Verlust umgehen konnte. Wie so viele fand er einen Weg im Schreiben. Heraus kam dabei ein Buch über eine tiefe Freundschaft. Über die unerschrockende gemeinsame Arbeit. Die Energie, die Larsson versprühte. Über den Menschen Stieg Larsson, nicht über den Autor. Am 26. Apri 2010 kommt das Buch „Mein Freund Stieg Larsson“ in den deutschen Buchhandel, doch gab es im Vorfeld der Veröffentlichung bereits einen Skandal in Schweden. weiterlesen »
Mit 7 Jahren schrieb sie ihre erste Geschichte, mit 22 wurde ihre Erzählung „Moonlight Shadow“ veröffentlicht. Die Rede ist von der japanischen Popkultur-Bestseller-Autorin Mahoko Yoshimoto, besser bekannt als Banana Yoshimoto. Nach ihrem weltweiten Erfolg mit dem Roman „Kitchen“ erscheint nun im März endlich ein neues Buch der Kult-Autorin.

Banana Yoshimoto ist nicht nur eine der erfolgreichsten Autorinnen Japans. Spätestens seit der Veröffentlichung des Romans „Kitchen“ und der Verfilmung aus dem Jahre 2007 wird sie in der ganzen Welt von jungen Lesern verehrt. Mit viel Poesie und einer Sprache, die so leicht und zugleich so melancholisch sein kann, wie der Schlag eines Nachtfalters, erzählt sie ihre Geschichten von der Jugend, dem Nichterwachsenwerdenwollen, dem alltäglichen Wahnsinn und den Abgründen, die sich im alltäglichen Leben aus dem Nichts auftun, wenn man einen geliebten Menschen verliert. weiterlesen »