Der mexikanische Filmemacher Guillermo del Toro ist ein Meister des phantastischen Kinos. Doch mittlerweile hat er sich auch einem anderen Medium zugewandt und präsentiert mit „Die Saat“ seinen ersten Roman.
Regisseur und Filmproduzent Guillermo del Toro ist den Meisten spätestens seit seinem Oscar-prämierten Drama „Pan’s Labyrinth“ ein Begriff. Nun ist er auch unter die Schriftsteller gegangen – eigentlich keine Überraschung, verfasste er doch zu einigen seiner Filme bereits selbst das Drehbuch. Gemeinsam mit Bestseller-Autor Chuck Hogan wagte er sich jetzt aber nicht nur an das Schreiben seines ersten Romans, sondern an den Beginn einer ganzen Trilogie. Als Nachfolger von „Die Saat“, erstmals 2009 unter dem Originaltitel „The Strain“ erschienen, waren nämlich von Beginn an zwei weitere Bände geplant.
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James Rollins’ „Das Messias-Gen“ beschert uns einen typischen SIGMA-Roman, der nahtlos an seinen Vorgänger anknüpft und den Leser von Beginn an fesselt. Erneut stürzen sich Commander Gray Pierce und Co. in eine mitreißende Folge von zunächst unzusammenhängend erscheinenden Ereignissen, die sich schon bald zu einem bedrohlichen Ganzen zusammenfügen.
2004 veröffentlichte James Rollins alias Jim Czajkowski mit „Sandsturm“ den ersten Band der SIGMA-Force-Reihe. Seitdem folgten regelmäßig weitere Abenteuer der Spezialeinheit, die für uns normale Menschen immer wieder die Welt retten. „Das Messias-Gen“ (im Original „The Last Oracle“) stellt den 5. Band der Romanreihe dar und entführt den Leser einmal mehr in eine Action-reiche Geschichte.
Als Gray Pierce unmittelbar vor dem SIGMA-Hauptquartier beinahe das Opfer eines Anschlags wird, bei dem ein älterer Mann stirbt, ist dies erst der Beginn einer Ereigniskette, die ihn bis nach Russland in tödliche Nähe des radioaktiv verseuchten Tschernobyls führt. Während sein Vorgesetzter, Director Painter Crowe, sich an der Heimatfront mit einer Verschwörung innerhalb des Netzes von Behörden und Geheimdiensten herumschlagen muss, versucht ein russischer Politiker, seine Karriere voranzutreiben, und geht dafür sogar über Leichen. Und schließlich gilt es noch ein Geheimnis zu entschlüsseln, das bis ins antike Griechenland zum allwissenden Orakel von Delphi zurückreicht und die Grundfesten menschlichen Denkens erschüttern könnte…
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Ebooks heißt das neue Buch. Wir blättern die Seiten nicht mehr, wie wischen sie über einem Bildschirm. Das neue Zeitalter des Lesens!
Der erste Versuch der eBooks scheiterte kläglich. Schon vor einigen Jahren gab es die ersten Geräte, mit denen das Lesen auf einem Tablet möglich werden sollte. Das Interesse war eher rar gesät, die Geräte verkauften sich schlecht. Es fühlte sich eben einfach komisch an, ein Buch per Tastenklick zu kaufen. weiterlesen »
Darüber spricht ganz Deutschland: Ein Politiker, der klaut.
Was das mit Büchern zu tun hat, fragt ihr euch? Ganz einfach: Besonders die Diplomarbeiten von Studenten sind die besten Nachschlagewerke. Ein frischer, knackiger Verstand, gewürzt mit innovativen, neugierigen Gedanken – eine Mischung, die unsere Menschheit schon so manches mal weiter geholfen hat. Das Lesen von studentischen Arbeiten kann so manchen Geist ernorm fördern.
Und nun das – Guttenberg, ein Politiker, der schon einiges an Zinsen aufgrund seines Namens erhielt, fällt mit einem Plagiat Skandal auf. Ausgerechnet Guttenberg soll abgeschrieben, sein Studium also mit Betrug bestanden, haben. Oh weia. Drama! Mich erinnert das gerade ein wenig an den Bloggerskandal, den ein deutsches Mädchen provozierte, indem sie von einem Blogger für ihren niveaulosen Rotzroman abschrieb und der sie daraufhin verklagte. Das Ergebnis daraus: Eine riesige Aufmerksamkeitswelle für ein unsympathisches Mädchen, das ihre Pubertät auf vulgäre Weise in einem Buch vermarktete.
Es ist so peinlich. Deutschland – das Land der Dichter und Denker – der Slogan klingt heute wie eine höhnisch lachende Hexe, die sich über uns lustig macht. Und verübeln könnte man´s ihr nicht. Geistiges Eigentum zu stehlen finde ich übrigens einhundertmillionen mal schlimmer, als im Supermarkt eine Schachtel Fluppen in der Manteltasche verschwinden zu lassen (wobei beides natürlich daneben ist!).
Ein Politiker. Ein führender Kopf. Der offenbar nicht selbst schreiben und lesen, sondern nur kopieren kann. Wenn das kein Armutszeugnis ist. Mehr zum Mann findet ihr bei Wiki (dort findet ihr übrigens auch seinen kompletten Namen – ich hab noch nie einen Menschen mit so vielen Vornamen gesehen!).
In meinem letzten Artikel war´s sehr klassisch und literarisch, heute sinken wir mal auf das BILD-Zeitungs Niveau und lassen uns rein unterhalten. Von sexy, ölverschmierten Bauarbeitertypen nämlich.
Letzte Woche der Klassiker, heute die Trivealliteratur
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Ihr erinnert euch doch noch sicher, an die 33 Jungs, die über drei Monate in Chile unter Tage verbringen mussten und schließlich gerettet wurden? Ja? Nun wird es bald ein Buch über sie geben – wie sie die Zeit überstanden haben.
33 Kerle. Ölverschmiert. Dreckig. Schmutzig. Und allein in der Dunkelheit. Was geht da ab? Ein Journalist will es offenbaren. weiterlesen »
Mord im Gurkenbeet hat sich in Windeseile in den Herzen der Krimifans einen Platz gemacht. Dank einer bezaubernden jungen Ermittlerin und einem unverkennbaren Schreibstil macht das Lesen dieses Buches einfach höllischen Spaß.
Alan Bradley ist Kanadier, was man seinem Roman kaum anmerkt. Die Geschichte spielt sich im Großbritannien der 1950er Jahre ab und alles dreht sich um die elfjährige Ermittlerin Flavia de Luce, die einen Todesfall aufklären möchte, der sich im heimischen Gurkenbeet ereignet hat.
Flavia hat es nicht leicht. Sie wächst als Halbwaise in einem großen Anwesen neben zwei zickigen Schwestern und einem eher scheuen Vater auf, der eines Tages des Mordes an einem rothaarigen Mann bezichtigt wird, dessen Leiche im Gurkenbeet der Familie von Flavia gefunden wird. weiterlesen »
Bei all dem neuen Lesestoff, der den Literaturmarkt nur so überschwemmt, werden oft die guten alten Klassiker verschmäht, die dabei doch genauso spannend sind!
Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, aber ich brauche nach einigen Schundromanen, die ich gelesen habe, unbedingt mal wieder richtiges Denkfutter. Dann greife ich immer gerne zum Faust vom guten alten Goethe, erfreue mich am Osterspaziergang, lerne nochmal das Hexen Einmaleins und verliebe mich mal wieder ein bisschen in Mephisto. weiterlesen »
Rocko Schamoni brachte mit „Tag der geschlossenen Tür“ im Januar die mehr oder minder direkte Fortsetzung seines erfolgreichen Buches „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“ auf den Markt. Zumindest gibt es ein Wiedersehen mit Protagonist Michael Sonntag.
Rocko Schamonis neuester Roman trägt einen ebenso ironisch gehaltvollen Titel wie schon sein Vorgänger. „Tag der geschlossenen Tür“ erzählt von einem alten Bekannten: Michael Sonntag. Der Protagonist aus „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“ scheint noch immer keinen Sinn in seinem Leben gefunden zu haben und fügt sich seinem Schicksal.
Einerseits ist er zu bemitleiden, dieser arbeitslose, gescheiterte Kunststudent, der sein Dasein als antriebsloser Single fristet. Andererseits würde man ihm aber auch gerade aufgrund seiner Antriebslosigkeit und Schicksalsergebenheit gern einmal ordentlich den Marsch blasen. weiterlesen »
Leseratten haben in der Regel in der ganzen Wohnung Buchstapel verteilt: auf dem Klo, neben dem Bett, in der Küche, auf dem Couchtisch… doch eigentlich gehören sie ja ins Regal!
Leseratten sind auch sehr leicht zu enttarnen. Wir laden sie zu uns nach Hause ein, denn bei uns steht im Flur ein riesengroßes Bücherregal. Jede Leseratte, die nun über unsere Türschwelle tritt, kommt nicht an diesem Regal vorbei, ohne es nicht genauestens zu inspizieren. Da werden dann Buchtitel analysiert, sich mit dem Zeigefinger nachdenklich ans Kinn getippt und aufgejauchzt, wenn ein Buch gesehen wird, das besagte Leseratte schon selbst gelesen hat. Wie gesagt: Bücherregale sind das A und O! weiterlesen »
Es ist eine Geschichte, wie sie nur das Leben schreiben kann. Und wie es geschrieben wurde! Voller Herz, Schmerz und Witz. Taschentuchalarm inklusive!
In diesem Roman geht es um viel Liebe – “my best friend´s girl” ist eine Geschichte über eine Frau, die über ihren eigenen Schatten direkt in ihre Vergangenheit springen und dort ein Kind abholen muss – um es zu adoptieren.
Das junge Mädchen ist die Tochter ihrer ehemaligen besten Freundin – und ihr Vater ist ihr ehemaliger Verlobter, der mit der besten Freundin fremd gegangen ist. weiterlesen »