Büchervielfalt

Für Leseratten & alle die lesen können
 


Los Angeles, das ist die Stadt der Engel. Am 21.06.2010 wird das neue Buch der bekannten DDR – Autorin Christa Wolf, im Suhrkamp – Verlag erscheinen. Der Titel ihres neuen Werkes ist, „Die Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud“.

Los Angeles - Die Stadt der Engel von irene © Flickr

„Die Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud“ - Zwischen Autobiographie und Historie

„Die Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud“ erzählt aus der Perspektive einer Frau, die   literarischen Forschungen über eine, aus dem nationalsozialistischem Deutschland emigrierte, Frau L. durchführt. Die Erzählerin versucht anhand eines Nachlaßes in Briefform, die schicksalhafte Geschichte diese Frau aufzudecken. Der Leser bekommt während der Erzählung Einblick in weiterlesen »


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Der 1942 in New Hampshire geborene US-amerikanische Romanautor John Winslow Irving wird im Juni 2010 sein neues Buch ‘Letzte Nacht in Twisted River’ (Originaltitel: ‘Last Night at Twisted River’) in Deutschland veröffentlichen. Der Roman erscheint bei dem Diogenes Verlag.
John W. Irving Mariusz Kubik©Wikipedia

Auf 832 Seiten schreibt Irving in seinem Roman von der Sehnsucht und der Flüchtigkeit des Glücks. Die Geschichte spielt teilweise in New Hampshire, dem Geburtsort des Autors und teilweise in Amerika und Kanada, Irvings zweiter Heimat.

John W. Irving

John W. Irving wurde ursprünglich als John Wallace Blunt Jr. in Exeter, New Hampshire, geboren. Einige Jahre nach der Scheidung seiner Eltern wurde sein Name jedoch auf den seines Stiefvaters geändert. Seinen Wunsch, Ringer und Autor zu werden, begann er sich im Alter von 14 Jahren zu erfüllen und das trotz seiner Legasthenie. weiterlesen »


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‘Gleich Schätzchen’ ist das neue Buch von der 1959 in Bristol geborenen Helen Simspon, welches im Mai 2010 erscheinen wird. Der Originaltitel des Buches heißt ‘Hey Yeah Right Get a Life’. Das Buch hat bereits jetzt schon einige Erfolge verzeichnet und könnte zum Bestseller mutieren.

Buch amonja©Flickr

Gleich Schätzchen‘ befasst sich mit verschiedenen Lebenssituationen von Frauen, die indirekt miteinander verknüpft sind. Bereits ihr erstes Buch beschäftigte sich mit Kurzgeschichten, die sich um das weibliche Geschlecht drehten und unterschiedliche Beziehungen darstellten. Zudem übte sie auf satirische Weise Kritik an der britischen Arbeiterklasse. weiterlesen »


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Axolotl Roadkill heißt der Debüt Roman der jungen Künstlerin Helene Hegemann. An dem Namen kommt gerade keiner mehr vorbei, der in den Medien unterwegs ist. An dem Buch, mit dem sie es zur Nominierung des Leipziger Buchpreises geschafft hat, schon, vor allem ihre Kritiker.

Helene Hegemann nominiert für den Leipziger Buchpreis

Helene Hegemann ist 17 Jahre alt. Das spiele aber keine Rolle, wie sie selbst immer betont. Sie hat ein Buch geschrieben, das, erst vom Feuilleton in den Himmel gelobt, seit ca. einer Woche nur noch in die Hand genommen wird, um zu fleddern. Ob man nicht irgendwo ein Zitat findet, eine Passage, die irgendwie bekannt erscheint.

Hegemann arbeitet in der Hinsicht professionell, dass sie sagt, es handele sich bei ihrem Roman nicht um ihre Geschichte. Die Story sei Fiktion, gefüllt mit Bildern, Erfahrungen, Eindrücken – Inspiration. Wäre es ihre Geschichte, wäre Helene nun ausgeweidet.
Gar nicht professionell, charmant, clever oder kreativ war die Idee Passagen und Formulierungen von Blogger und Autor Airen aus seinem Roman Strobo ohne Zitat-Kennzeichnung zu übernehmen.
Darüber muss man nicht diskutieren. Dass es trotzdem passieren kann, einfach so, dass man sich bei einer Idee fragt, ob sie nun von einem selbst stammt oder vom Konzert gestern Abend,  auch nicht. Davon reden wir in diesem Fall aber nicht. Die Autorin machte sich nicht mal die Mühe ganze Formulierungen umzuschreiben.

Doch was die Medien damit machen, ist haarsträubend. Vorwürfe, sie habe das ganze Buch abgekupfert, sei völlig talentlos und der Roman eine weitere Fäkalsprachenansammlung  wie Feuchtgebiete, eben das Werk eines 17 jährigen Teenagers, sind noch ganz nett. Häufiger liest man jedoch von ihren Haaren und der Figur, Hegemanns Herkunft, immer wieder verweist man auf ihren bekannten Vater, Volksbühnen Dramaturg Carl Hegemann. Ob der nicht nachgeholfen habe.
Amazon-Buch-Rezensionen die mit „Ich habe das Buch zwar nicht gelesen, aber..“ beginnen,  enden mit schlimmsten Diffamierungen.  weiterlesen »


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Diese Woche, am 04. Februar 2010, erscheint die 2. Verfilmung „Verdammnis“ aus Stieg Larssons Millennium-Trilogie in den deutschen Kinos. Die Kriminalromane waren posthum nach dem Tod des Friedensaktivisten und Journalisten im Jahre 2004 veröffentlicht worden. Seit dem herrscht ein skandalöser Streit um das Erbe des Autors, den das Buch seines Kollegen Kurdo Baksi neu anzufachen droht.

Kurdo Baksi: Mein Freund Stieg Larsson

Kurdo Baksi: Mein Freund Stieg Larsson – Neuerscheinung im April 2010

Kurdo Baksi ist nicht nur Journalist und Publizist des anti-rassistischen Magazins Svartvitt, er ist auch poltisch aktiv, setzt sich für Menschenrechte in Schweden ein und macht sich gegen rassistische und diskriminierende Strömungen stark. Aus seiner Arbeit ging eine tiefe Freundschaft zu einem anderen politisch motivierten Journalisten und Herausgeber hervor, den wir heute, 6 Jahre nach seinem Tod, durch seine Besteseller Kriminalromanreihe „Die Millenium-Trilogie“ kennen: Die Rede ist von Stieg Larsson.

2004 starb Larsson. Zurück blieben Freunde und Familie, Angänger und Mitstreiter -erschüttert und voll tiefer Treuer. Unter ihnen Kurdo Baksi, der lange brauchte, bis er mit seinem Verlust umgehen konnte. Wie so viele fand er einen Weg im Schreiben. Heraus kam dabei ein Buch über eine tiefe Freundschaft. Über die unerschrockende gemeinsame Arbeit. Die Energie, die Larsson versprühte. Über den Menschen Stieg Larsson, nicht über den Autor. Am 26. Apri 2010 kommt das Buch „Mein Freund Stieg Larsson“ in den deutschen Buchhandel, doch gab es im Vorfeld der Veröffentlichung bereits einen Skandal in Schweden. weiterlesen »


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Orhan Pamuk ist ein leidenschaftlicher Mensch: Er liebt seine Familie, er liebt die Literatur, liebt Istanbul und das Land, in dem ihm einige den Tod wünschen. Diese Leidenschaft findet in seinen Büchern Ausdruck. Der neuste Essayband, den der türkische Nobelpreisträger in den USA fertig stellte, huldigt genau dieser Leidenschaft und erscheint Anfang März unter dem Namen “Der Koffer meines Vaters” im Hanser Verlag.

Istanbul ©Flickr.com/j.o.h.n. walker

Orhan Pamuk’s neuer Essayband: Der Koffer meines Vater

Orhan Pamuk schafft mit seinen Büchern und Texten, wovon andere nur träumen: Er setzt die beiden bedeutendsten und richtungweisenden Emotionen bei seinen Lesern frei. Liebe und Hass. Die einen lieben seine Bildsprache, seinen poetischen Sprachgebrauch und die unermüdlichen Versuche, den Orient mit dem Okzident zu vereinen, so sehr, dass sie ihm 2006 den Literatur Nobelpreis verliehen. Die anderen, damit sind konservative, nationalistische Bürger seines Heimatlandes Türkei gemeint,wollen nicht nur am liebsten seine Bücher verbieten, sondrn gleich den ganzen Autor für immer mundtot machen.

Besonders sein politischer Roman „Schnee” (türk. „Kar“) löste Kontroversen aus. Seit dem lebt Pamuk mit seiner Familie in den USA, obwohl er viele Jahre lange Reisen mied, weil er sich zu seiner Heimatstadt Istanbul so verbunden fühlte. Hier entstand auch der Essayband „Der Koffer meines Vaters“, der u.a. das Leben in New York beobachtet, sich der kindlichen Sicht seiner Tochter widmet, aber auch weiterhin politisch brisante Themen aufgreift. Mal mit Humor, mal tieftraurig, heiter und gegen den Strich gebürstet, so beschreibt Orhan Pamuk die ganz alltäglichen Besonderheiten des Lebens. Fans von Arundhati Roy, Amos Oz und Paul Auster finden bestimmt auch gefallen an diesem Autor! weiterlesen »


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Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen. Und das jeden Tag. Oftmals ohne, dass wir es merken.

Kritik-Bücher werden immer beliebter. Besonders über unsere täglichen Angewohnheiten oder die Massenmedien, die uns jeden Tag aufs neue versuchen Unfug unterzujubeln. Und wir fallen darauf rein. Viel zu oft und merken es erst hinterher.

Genau damit beschäftigt sich auch “Die verblödete Republik”. “Selbst Qualitätsmedien berichten ausführlich und mit Hingabe vom Dschungelcamp oder Deutschland sucht den Superstar. Gleichzeitig dürfen weiterlesen »


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Loriot wurde in den 50er Jahren zum Kult und begeistert auch heute noch.

Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow–oder einfach Loriot gilt als einer  der vielseitigsten deutschen Humoristen. Loriot betätigte sich auch als Karikaturist, Regisseur, Schauspieler.
“Endlich kann man Weihnachten mit Loriot feiern: mit Geschenken, die garantiert Freude bereiten (zum Beispiel das Spiel Wir bauen uns ein Atomkraftwerk ), mit klassischen Rezepten wie Dackel im Schlafrock oder Papa aus Marzipan , mit Loriots legendärem Adventsgedicht und Opa Hoppenstedts zeitlosem Spruch »Früher war mehr Lametta!«, und nicht zuletzt mit erbaulichen Vorsätzen für das neue Jahr. Ein Buch für alle, die ungeduldig auf das nächste Weihnachtsfest warten, aber auch für diejenigen, die bloß hoffen, daß der weihnachtliche Spuk endlich vorbei ist.”

Mit gewohnter Satire und gewohnt kritisch geht Loriot das Weihnachtsfest an.  Alle sind auf Geschenkesuche, wollen schenken, alles muss einfach toll sein. Aber ob der Zwang dahinter das Weihnachtsfest besinnlicher macht? Wahrscheinlich nicht. Und all die Traditionen erst, die einem das Fest eher zur stressigsten statt zur schönsten Zeit des Jahres werden lassen- Loriot zeigt es einem.

Weihnachten mit Loriot

  • erschienen im Diogenes Verlag 2008
  • 88 Seiten
  • kostet 9,90 Euro
  • ISBN-13 9783257021127 bzw. ISBN-10: 3257021127

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“Was liest der Serienmörder vor dem Einschlafen? Welches Handbuch für Psychopathen gehört in die Bibliothek jeder forensischen Klinik? Die Antwort könnte dieses Buch sein. […] Ich konnte es nicht ertragen”, so die “Gothic” zum ersten Buch Dirk Bernemanns.

Die Unschuld, die keine ist ... ©Phygras/flickr.com

Er ist einer meiner absoluten Lieblingsautoren bzw. Bücher. Dirk Bernemann. Bei dem Titel dachte ich zuerst an ein Buch über eine Essgestörte. Doch ich sollte enttäuscht bzw. mega-überrascht werden!

Der Klappentext gibt einem schon einen guten Eindruck über das Buch
“Guten Tag, die Welt liegt in Trümmern. Ich sammle sie auf. Errichte daraus neue Gebäude. Konstruiere neue Städte. Kann man wohnen drin. Oder weiträumig umfahren.” So begrüßt weiterlesen »


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Psychiater und Bestsellerautor Manfred Lütz stellt sein neuestes Werk vor: „Irre – Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen. Eine heitere Seelenkunde.“ Wie der satirische Titel schon verrät, hat Lütz nicht eine schlichte Abhandlung der Psychologie veröffentlicht, sondern eine Gesellschaftskritik. Wahnsinnig, irre oder doch ganz normal?

Irre – Wir behandeln die Falschen

Spannend ist der Themenbereich Psychologie für die meisten von uns. Seelische Probleme und Krankheiten sind oft nicht greifbar und abstrakt, und daher umso interessanter. Manfred Lütz gibt nun neugierigen Lesern in seinem Sachbuch einen tiefer gehenden Einblick in Psychiatrie und Psychologie. Der Demenzkranke, der Depressive, der Schizophrene – mit wissenschaftlichen Grundlagen und unterhaltenden Anekdoten werden sie beschrieben.

Verständnis wecken

Das wesentliche Ziel des Buches ist es, eine neue Verständlichkeit gegenüber psychisch Kranken aufzubauen. Die allgegenwärtige Abgrenzung von normal und irre soll aufgehoben werden. Suchtkranke und Manisch-Depressive sind nicht mehr die „anderen“, sondern Teil unserer Gesellschaft. Die „Diktatur der Normalität“, wie Lütz sie nennt, muss abgeschafft werden. Dies erreicht Lütz auch, indem er die psychologischen Mythen verständlich erklärt und so greifbar macht. weiterlesen »


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