Henning Mankell ist der König der schwedischen Kriminalautoren und wurde in Deutschland insbesondere durch seine Kommissar Wallander Romane bekannt. „Der Feind im Schatten“ ist nun der letzte Fall des Kommissars.
„Der Feind im Schatten“ ist Henning Mankells neuester Thriller und gleichzeitig der letzte in dem die Kultfigur des Kommissar Wallanders mitspielen wird. Der Roman wurde bereits am 30.04.2010 veröffentlich und feiert seit dem große Erfolge, schon jetzt ist in die Bestsellerlisten eingegangen. weiterlesen »
Inspektor Barbarotti, ein unbekannter Mörder, mysteriöse Briefe und zu viele Tote, das ist „Eine Ganz andere Geschichte“ geschrieben von Hakan Nesser. Spannung vom Anfang bis zum Ende.
Der neue Kriminalroman „Eine ganz andere Geschichte“ gehört der Inspektor-Gunnar-Barbarotti-Reihe, von Halkan Nesser, an. Hakan Nesser wird zu den besten Kriminalautoren Schwedens gezählt. Bevor er sich dem Charakter des Inspektor Barbarotti widmete, verzeichnete Halkan Nesser bereits mit den mehrfach ausgezeichneten Kommissar Van Veeteren-Romanen große Erfolge. Viele seiner Romane wurden bereits verfilmt. „Eine Ganz neue Geschichte“ offenbart uns weiterlesen »
In einer kleinen norwegischen Küstenstadt, in der die Welt noch in Ordnung zu sein scheint, stirbt eine Patientin der jungen Ärztin Maja Holm auf mysteriöse Art und Weise. Maja beginnt selbst zu ermitteln und stößt auf ein Geheimnis, das sie in Lebensgefahr bringt. “Die Anatomie des Todes” ist der Debütroman Michael Katz Klefelds’ und bildet den Auftakt für eine weitere skandinavische Krimiserie. Genre-Fans können sich also schon mal freuen!
Nach einer dramatischen Trennung beschließt die junge Ärztin Maja Holm einen Neuanfang und geht in ein kleines Städtchen nahe der norwegischen Küste. Um die Vergangenheit zu vergessen, stürzt sie sich mit Elan in die Arbeit, macht 24 Stunden Schichten, verfällt in einen Trott aus Schlaf, Essen und Job. Doch dann stirbt auf überraschende Art eine ihrer Patientinnen. Als Maja der Verdacht kommt, dass die Todesursache vertuscht werden soll, wird sie misstrauisch und beginnt mit der Unterstützung des Journalisten Stig Norland mit der Suche nach dem Grund. Dabei stoßen die beiden auf ein wohl gehütetes Geheimnis, das die Ruhe des beschaulichen Ortes völlig aus dem Ruder zu bringen droht. Das passt einigen Einwohnern gar nicht. Maja begibt sich mit ihren Recherchen immer mehr in Gefahr.
Krimifans dürfen sich die Hände reiben. Endlich gibt es neues Lesefutter aus dem hohen Norden! weiterlesen »
Mit seinem neuen Kriminalroman “Kalte Wut. Der Fall Ellen Rinsche” rekonstruiert der Journalist Volker Mauersberger anhand von Zeitungsreportagen und original Prozessakten einen der erschütterndsten Morde der Deutschen Nachkriegszeit.
Sie lebt in einer Villa in der westfälischen Mittelstadt Gevelsberg. 38 Jahre alt, verheiratet, ein Kind. Nach außen ist die Idylle perfekt. Lediglich die Sonnenbrille, die Ellen Rinsche auch trägt, wenn die Sonne nicht scheint, lässt vermuten, dass es dort etwas gibt, was sie lieber verbergen würde.
1949 zerbricht die Fassade.
Ein Schreck geht durch die Nachkriegsnation. Ellen Rinsche erschlägt ihren Mann Josef. Mit einem Zollstock misst sie haargenau aus, wie groß die Teile seines Körpers sein müssen, um die zerstückelte Leiche mit Hilfe von Kinderkarre und öffentlichen Verkehrsmitteln abtransportieren und verstecken zu können. Doch der Fall fliegt auf.
Volker Mauersberger, der in den 50ern seine Karriere bei der Lokalzeitung Gevelsberg begann, beschreibt nüchtern und sich am Geschehen orientierend die genauen Vorkommnisse der Tat, die ihn bis heute nicht los ließ. Jedoch steckt hinter dem Fall mehr als das Schreckensporträt einer „kaltblütigen Mörderin“, welches die Medien dieser Zeit von Rinsche skizzierten.
Krimi Reiseführer haben im englischsprachigen Raum eine lange Tradition. Doch auch auf dem deutschen Buchmarkt gibt es durchaus erwähnenswerte Pendants, die sich der literarischen Welt des Verbrechens annehmen und ihre Leser an die Orte des Geschehens geleiten. So auch der „Eifel Krimi-Reiseführer“ von Josef Zierden.
Dass sich ein Reiseführer alleinig mit der Welt des Krimis auseinandersetzt, erscheint angesichts der nach wie vor großen Beliebtheit des Genres bei der deutschen Leserschaft nicht weiter überraschend. Das Besondere an Josef Zierdens Krimi Reiseführer ist jedoch die regionale Ausrichtung. So führt Zierden begeisterte Krimi-Fans durch die Eifel-Region an die Schauplätze bekannter Kriminalromane.
Nach Regionen unterteilt, stellt der Krimi Reiseführer einzelne Orte in der Eifel vor, an denen sich nicht nur literarische Morde und Verbrechen zugetragen haben, sondern die darüber hinaus den Romanhelden während ihrer Ermittlungen oder nach bestandenen Abenteuern auch als Rückzug dienen. weiterlesen »
Jaja, Stuart MacBride ist ein echter Schelm… Wer ihn schon einmal in Interviews oder bei Lesungen erlebt hat, weiß, dass der Mann mit einer gehörigen Portion britischem Humor ausgestattet ist. Diesen beweist er auch oder vor allem in seinem vierten Buch um DS Logan McRae und Co.
“Blut und Knochen” ist ein ganz spezieller Roman, über den man zweimal nachdenken sollte, ehe man sich ein Urteil erlaubt, denn Autor Stuart MacBride spielt hier gekonnt mit allen möglichen Krimi-Klischees und dies an manchen Stellen wortwörtlich bis fast zum Erbrechen.
1987 hielt eine grausame Mordserie Aberdeen in Atem. “Der Fleischer“, wie er schnell von der Presse genannt wurde, schlachtete seine Opfer wortwörtlich: Er nahm sie aus und zerlegte ihr Fleisch in mundgerechte Häppchen. Iiihhh! Doch zum Glück wurde Ken Wiseman alias “der Fleischer” schnell gefasst.
Doch nun ist er wieder auf freiem Fuß und es dauert auch nicht lange bis die ersten menschlichen Fleischstücke in einem Essens-Container für die Hafenarbeiter auftauchen. Das Ermittlerteam um Logan McRae verfolgt eine blutige Spur… weiterlesen »
Gestern habe ich es euch ja bereits berichtet: Dieses Jahr ging der Friedrich-Glauser-Preis an die Autorin Gisa Klönne. Grund genug ihren prämierten Krimi “Nacht ohne Schatten” einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Bereits zum dritten Mal dürfen die Kommissare Judith Krieger und Manni Korzilius nun ermitteln und auch dieser Fall hat es natürlich mal wieder in sich: An einem ungewöhnlich warmen Tag im Januar wird die Leiche eines eigentlich eher unscheinbaren S-Bahn-Fahrers an einer fast menschenleeren Endstation in einem Gewerbegebiet gefunden. Kurz darauf geht eine nahegelegene Pizzeria in Flammen auf, in deren Keller eine fast tote Frau gefunden wird. Sie wurde als Zwangsprostituierte unter grausamen Bedingungen festgehalten.
Als es dann auch noch in einem alten Fabrikgebäude nahe dem S-Bahnhof, das Künstlerateliers beherbergt, brennt, stehen die Ermittler vor einem noch größeren Rätsel. Alles scheint keinen Zusammenhang zu ergeben… Verdächtig sind sowohl Künstler, als auch das Rotlichtmilieu… weiterlesen »
Was bringt einen Deutschen dazu seine Krimis in Finnland anzusiedeln? Bei Jan Costin Wagner ist dies ganz einfach: Finnland ist seine Wahlheimat und so lässt ihn wohl die Liebe zu diesem Land in die skandinavische Erzähltradition einsteigen. Wobei Finnland als Schauplatz wohl auch besser zu seinen düsteren und eher ruhigen Krimis passt.
Schon zum dritten Mal lässt Wagner nun den jungen Kommissar Kimmo Joentaa ermitteln und es wird wohl auch noch Stoff für einen vierten Roman geben. Joentaas Frau ist viel zu früh an Krebs gestorben und so fristet der geniale und vor allem intuitive Ermittler ein Dasein zwischen Einsamkeit und Melancholie. Wie überbrückt man die Zeit von Dienstende zu Dienstbeginn?
“Im Winter der Löwen” ist es kurz vor Weihnachten. Wie immer seit dem Tod seiner Frau will sich Joentaa allein mit einer Flasche Milch und einer Flasche Wodka zuhause verkriechen, doch erstens kommt es anders und zweitens… Sein Gerichtsmediziner wird tot aufgefunden und einen Tag später ein Puppenbauer für Dummies. Wo ist der Zusammenhang? Als dann noch der berühmteste Talkshow-Master des Landes nur knapp einem Anschlag entkommt, wird klar, dass die drei vor wenigen Tagen noch zusammen in einer Sendung saßen und über “Die Gesichter des Todes” plauderten. weiterlesen »
Nachdem das erste Buch des Kölner Autors Volker Kutscher, “Der nasse Fisch”, sich zum Verkaufsschlager mauserte, war es klar, dass Kommissar Gereon Rath ein zweites Mal ran muss. Auch diesmal verschlägt es in “Der stumme Tod”den eigenwilligen Kölner Ermittler in das Berlin Anfang der 1930er Jahre.
Klar, dass der Rheinländer Rath nicht so ganz mit der preußischen Mentalität zurecht kommt. Und dann soll er auch noch in Filmkreisen ermitteln… Wir befinden uns in den Anfängen des Films. Der Tonfilm läuft dem Stummfilm langsam den Rang ab und läutet ein neues Zeitalter ein, das jäh erschüttert wird: Die berühmte Schauspielerin Betty Winter ist tot! Am Set wurde sie von einem Scheinwerfer erschlagen. Und bald taucht auch noch eine zweite Leiche auf, deren Stimmbänder durchgeschnitten wurden.
Während Raths Berliner Kollegen den Beleuchter verdächtigen, beweist der Kölner mal wieder, dass er am besten allein arbeitet und führt seine Ermittlungen in eine ganz andere Richtung… Da gibt es die etwas elitären Filmfirmen und dann noch die Berliner Unterwelt. Und ganz nebenbei soll er noch dem damaligen Oberbürgermeister von Köln, Konrad Adenauer, die Haut retten… weiterlesen »
Zum Glück hat der Fischer Verlag seine “Crime Classics” herausgebracht, denn sonst würde so mancher wirklich gute Krimi-Klassiker in den Regalen verstaubter Antiquariate in Vergessenheit geraten. In der neuen Ausgabe erwacht ein unterhaltsames und einfallsreiches Werk aus dem Jahre 1982 zu neuem Leben: “Abschied auf Englisch” von Peter Lovesey.
Der englische Titel sagt hier wie so oft mehr: “The False Inspector Dew“. Wer sich ein wenig mit englischen Krimis oder der kriminologischen Geschichte des Landes befasst, kennt den Namen Dew vielleicht. Jedenfalls ist diese reale Person kein Unbekannter. 1910 stellte Inspector Dew einst den Mörder Dr. Crippen, der zusammen mit seiner Geliebten seine Frau an Bord eines Schiffes ermordet hatte.
Diese reale Begebenheit nimmt sich der Autor Peter Lovesey als Vorbild für sein Buch “Abschied auf Englisch” und spinnt darum eine fiktive Geschichte, die für die Leser unterhaltsamer nicht sein könnte.
Der Zahnarzt Walter Baranov ist extrem unglücklich in seiner Ehe. Seine Frau Lydia unterdrückt ihn, wo es nur geht, und scheiden lassen kann er sich auch nicht, da Lydia die mit dem Vermögen ist. Zudem schreiben wir das Jahr 1921 und für einen Mann wie Baranov würde eine Scheidung den totalen Ruin und Ehrverlust bedeuten. weiterlesen »