Büchervielfalt

Für Leseratten & alle die lesen können
 


Flüsterkind ist die Geschichte eines missbrauchten Mädchens, das erst nach vierzig Jahren ihr Schweigen brechen und die grausame Wahrheit ans Tageslicht bringen kann.

Kind

Durch Zufall fiel mir der Spiegel-Bestseller von Mona Michaelsen in die Hände. Ein fünfjähriges Mädchen, vom Stiefvater missbraucht und von der Mutter ungeliebt, erzählt nach vierzig Jahren, wie sie als Kind durch die Hölle ging. Eine Biographie, die ins Mark geht, erschüttert, aufwühlt und sehr, sehr nachdenklich stimmt. weiterlesen »


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Rund um die Geburt ranken sich einige Mythen und Geschichten. Und viele Mütter haben auch immer ein wenig Bammel vor ihrer ersten Niederkunft: Sind die Schmerzen tatsächlich so schlimm? Und danach alles vergessen, wenn der Säugling erstmal auf dem Bauch liegt?

Säugling

Nichts ist so geheimnisvoll wie die Geburt eines Kindes. Viele werdende Mütter freuen sich auf dieses einschneidende Erlebnis, freuen sich darauf, den kleinen Menschen, den sie so lange unter ihrem Herzen getragen haben, endlich auch in dieser Welt kennen lernen zu dürfen. Doch trotz aller Freude bleibt da ein wenig Skepsis: Wie wird die Geburt werden? Wird es weh tun? Lange dauern? Und wie möchte ich die Geburt gestalten? Kaiserschnitt? Hausgeburt? weiterlesen »


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Der Titel lässt den Leser erst einmal mit hochgezogener Augenbraue an einen mittelklasse Porno denken, als an Literatur, die sich unter Bestsellern wiederfindet.

Land

“Die Tochter der Wanderhure” - allein schon der Name klingt so unanständig, dass man das Buch errötend sofort in die Hand nehmen muss, um den Klappentext zu lesen. Dieser ernüchtert vorerst heiß gelaufene Gemüter ;-) : Es handelt sich hierbei um einen historischen Roman aus dem Mittelalter und um die intrigante Gesellschaft, die damals unter Herrschaft des Königs stattgefunden hat. Im Zentrum steht dabei die Familie Kibitzstein, hauptsächlich geht es um die Tochter der ehemaligen”Wanderhure” (ein vorheriger historischer Roman von Iny Lorentz). weiterlesen »


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Der 1942 in New Hampshire geborene US-amerikanische Romanautor John Winslow Irving wird im Juni 2010 sein neues Buch ‘Letzte Nacht in Twisted River’ (Originaltitel: ‘Last Night at Twisted River’) in Deutschland veröffentlichen. Der Roman erscheint bei dem Diogenes Verlag.
John W. Irving Mariusz Kubik©Wikipedia

Auf 832 Seiten schreibt Irving in seinem Roman von der Sehnsucht und der Flüchtigkeit des Glücks. Die Geschichte spielt teilweise in New Hampshire, dem Geburtsort des Autors und teilweise in Amerika und Kanada, Irvings zweiter Heimat.

John W. Irving

John W. Irving wurde ursprünglich als John Wallace Blunt Jr. in Exeter, New Hampshire, geboren. Einige Jahre nach der Scheidung seiner Eltern wurde sein Name jedoch auf den seines Stiefvaters geändert. Seinen Wunsch, Ringer und Autor zu werden, begann er sich im Alter von 14 Jahren zu erfüllen und das trotz seiner Legasthenie. weiterlesen »


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‘Gleich Schätzchen’ ist das neue Buch von der 1959 in Bristol geborenen Helen Simspon, welches im Mai 2010 erscheinen wird. Der Originaltitel des Buches heißt ‘Hey Yeah Right Get a Life’. Das Buch hat bereits jetzt schon einige Erfolge verzeichnet und könnte zum Bestseller mutieren.

Buch amonja©Flickr

Gleich Schätzchen‘ befasst sich mit verschiedenen Lebenssituationen von Frauen, die indirekt miteinander verknüpft sind. Bereits ihr erstes Buch beschäftigte sich mit Kurzgeschichten, die sich um das weibliche Geschlecht drehten und unterschiedliche Beziehungen darstellten. Zudem übte sie auf satirische Weise Kritik an der britischen Arbeiterklasse. weiterlesen »


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Angela Waldis meldet sich mit einem neuen Ferien-Buch zurück. Doch diesmal schreibt die Schweizer Jugendbuch Preisträgerin keine Geschichten für Heranwachsende. In „Einer zu viel“ setzt sie sich mit einer verzwickten Familiengeschichte auseinander, in der das Leben und Lieben dreier unterschiedlicher Generationen aufeinander prallen.

Sommerbuch-Tipp Nummer 1 für den Koffer ©Flickr.com/sigurdga

“Einer zu viel” von Angelika Waldis: Verwickelte Familiengeschichte, sommerlich leicht

Mit „Einer zu viel“ ist Angelika Waldis ein sensibles Buch gelungen, das mit einer gewissen Leichtigkeit die Verstrickungen und Geheimnisse in dem engen Verband einer Familie thematisiert, an denen alle Mitglieder irgendwie beteiligt sind und sich so gegenseitig das Leben schwer machen. Klingt irgendwie anstrengend und bierernst? Ist es aber überraschenderweise gar nicht. Heraus kommt nämlich die Geschichte eines unvergleichbaren Sommers.

Als fröhliches Familientreffen geplant, reißen alte Lügen und Geheimniskrämereien den Angehörigen nach und nach unfreiwillig den Boden unter den Füßen weg. Während Peter beschließt sich in einem alten Haus das Leben zu nehmen, kämpft Ina mit ihren Erinnerungen. weiterlesen »


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Nach dem Erfolg von „Wie ein einziger Tag“ - der Bestseller-Verfilmung von Nichlas Sparls erstem erfolgreichen Roman, dürfen sich Fans auf die deutsche Ausgabe der neuen Story „Mit dir an meiner Seite“ am 13. April freuen, die – verfilmt mit Hanna Montana Star Miley Cyrus – zeitnah in die Kinos kommt.

Nicholas Sparks Fans aufgepasst: Neuer Roman im April

Nicholas Sparks letzter Roman „Mit dir an meiner Seite“ erscheint nun endlich auch in deutscher Übersetzung auf dem Buchmarkt. Der neue Roman des Bestseller-Autors wird vor allem die jüngeren Fans ansprechen, aber auch ältere können sich durchaus mit der Geschichte identifizieren: Es geht um die erste große Liebe.

Als die 17 jährige Ronnie erfährt, dass sie die kompletten Sommerferien bei ihrem Vater verbringen soll, ist sie mehr als entsetzt. Nach der Scheidung von Ronnies Mutter hatte sich Steve in einem Küstenort in North Carolina zurückgezogen und nicht gerade durch regen Kontakt von sich Reden gemacht. Tochter Ronnie hat ihm dies nie verziehen und beschließt schon auf der Reise ihm die gemeinsame Zeit so unerträglich wie nur möglich zu machen.

Doch dann kommt alles anders: Der rebellische Teenager trifft in Will die erste große Liebe. Schon schnell wird das junge Glück von einem bedrohlichen Eindringling aus der Vergangenheit des jungen Mannes gestört. weiterlesen »


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Warum Schildkröten die besseren Lebensgefährten sind? Selbst wenn sie sich aufmachen, um uns zu verlassen, hat man doch bis zum Lebensende was von ihnen. - Wenn die Schildkröte auch noch Shakespeare liest und auf den Namen Winnifred hört, dann befinden wir uns mitten in der liebenswert chaotischen Welt von Audrey Flowers, der Romanheldin von Jessica Grant.

Verrückte Heldin auf der Überholspur   ©Flickr.com/anna-rchy

Audrey Flowers: Eine Frau stolpert ihren Weg

Die junge Autorin Jessica Grant trifft mit ihrem Romandebüt “Die erstaunlichen Talente der Audrey Flowers” genau den Nerv der Generation, die mit Filmen wie „Die fabelhafte Welt der Amélie“ und „Pippi Langstrumpf“ groß geworden ist.

Mit ihrer treuen Schildkröte Winnifred lebt Audrey Flowers in ihrer eigenen Welt, voll von schrägen Typen, Weihnachtslichterketten und den kleinen magischen Momenten des Alltags.
Erwachsen werden würde sie ja gerne, leider bleibt dafür keine Zeit, wenn man den ganzen Tag darauf aufpassen muss, dass man nicht auf der Treppe stolpert oder von einem rasenden Christbaum überrollt wird.

Doch der Tod ihres Vaters zwingt die hoffnungslose Optimistin sich neben der Trauerbewältigung auch mit der Frage zu beschäftigen, wieso Onkel Thoby eigentlich bei ihnen zu Hause lebt und was Toff, ein Mann aus Cambridge, mit ihrer seltsamen Familie verbindet.
Das klingt jetzt alles irgendwie ein bisschen wirr und chaotisch? Willkommen in der Welt von Audrey Flowers. weiterlesen »


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Orhan Pamuk ist ein leidenschaftlicher Mensch: Er liebt seine Familie, er liebt die Literatur, liebt Istanbul und das Land, in dem ihm einige den Tod wünschen. Diese Leidenschaft findet in seinen Büchern Ausdruck. Der neuste Essayband, den der türkische Nobelpreisträger in den USA fertig stellte, huldigt genau dieser Leidenschaft und erscheint Anfang März unter dem Namen “Der Koffer meines Vaters” im Hanser Verlag.

Istanbul ©Flickr.com/j.o.h.n. walker

Orhan Pamuk’s neuer Essayband: Der Koffer meines Vater

Orhan Pamuk schafft mit seinen Büchern und Texten, wovon andere nur träumen: Er setzt die beiden bedeutendsten und richtungweisenden Emotionen bei seinen Lesern frei. Liebe und Hass. Die einen lieben seine Bildsprache, seinen poetischen Sprachgebrauch und die unermüdlichen Versuche, den Orient mit dem Okzident zu vereinen, so sehr, dass sie ihm 2006 den Literatur Nobelpreis verliehen. Die anderen, damit sind konservative, nationalistische Bürger seines Heimatlandes Türkei gemeint,wollen nicht nur am liebsten seine Bücher verbieten, sondrn gleich den ganzen Autor für immer mundtot machen.

Besonders sein politischer Roman „Schnee” (türk. „Kar“) löste Kontroversen aus. Seit dem lebt Pamuk mit seiner Familie in den USA, obwohl er viele Jahre lange Reisen mied, weil er sich zu seiner Heimatstadt Istanbul so verbunden fühlte. Hier entstand auch der Essayband „Der Koffer meines Vaters“, der u.a. das Leben in New York beobachtet, sich der kindlichen Sicht seiner Tochter widmet, aber auch weiterhin politisch brisante Themen aufgreift. Mal mit Humor, mal tieftraurig, heiter und gegen den Strich gebürstet, so beschreibt Orhan Pamuk die ganz alltäglichen Besonderheiten des Lebens. Fans von Arundhati Roy, Amos Oz und Paul Auster finden bestimmt auch gefallen an diesem Autor! weiterlesen »


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Als Snack für den Geist bezeichnet Dorthe Hodemacher die Geschichten ihres Hosentaschenverlages. Statt dicker schwerer Bücher gibt es spannende Storys für unterwegs.

In einer modernen und schnelllebigen Zeit wie der unseren haben dicke gebundene Bücher schon bald Raritätswert. Elektronische Bücher lösen das klassische Medium ab – denn sie sind leichter, handlicher und ideal für unterwegs. Genauso wie die Hosentaschengeschichten des gleichnamigen Hannoveraner Verlages. Die Erzählungen werden handlich auf einem Papierbogen gedruckt, den man auf Hosentaschengröße zusammenfalten kann.

Hosentaschengeschichten Pandoras Buchse

Bereits die erste Edition war ein Erfolg. Geschichten aus dem wahren Leben und fantasievolle Erzählungen wurden zu einer reichen Vielfalt kombiniert. Eine Geschichte, „Leah“, handelt vom Suchen und Finden der alten großen Liebe, von Zufall, Romantik und der Rückkehr auf den Boden der Tatsachen. „Miami, nä!“ schildert das Zusammenleben eines jungen Erzählers mit seiner alternden Mutter in lebensnahen und konfliktreichen Situationen. Mit Humor und Spannung warten die weiteren Titel „Pandoras Buchse“, „Ausladen“, „Bröseckes Welt“ und „Rien ne va plus, oder was?“ auf und halten, was der Titel verspricht.
Die Autoren kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Ob freier Schriftsteller, Lesebühnenstar oder Sozialpädagoge, Profis und Laien können im Hosentaschenverlag veröffentlichen – natürlich nur, wenn die Geschichte beeindruckt.

Vor kurzem ist die zweite Edition erschienen, mit sechs weiteren Kurzgeschichten. Auch sie versprechen Unterhaltung am Frühstückstisch, in der Bahn oder als Pausensnack.

Die Hosentaschengeschichten erscheinen alle drei Monate im Sechserpack und können für 15 € erworben werden. Noch gibt es wenige Händler, die die Bücherpakete vertreiben. Sie können aber online erworben werden.


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