In meinem letzten Artikel war´s sehr klassisch und literarisch, heute sinken wir mal auf das BILD-Zeitungs Niveau und lassen uns rein unterhalten. Von sexy, ölverschmierten Bauarbeitertypen nämlich.
Letzte Woche der Klassiker, heute die Trivealliteratur
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Ihr erinnert euch doch noch sicher, an die 33 Jungs, die über drei Monate in Chile unter Tage verbringen mussten und schließlich gerettet wurden? Ja? Nun wird es bald ein Buch über sie geben – wie sie die Zeit überstanden haben.
33 Kerle. Ölverschmiert. Dreckig. Schmutzig. Und allein in der Dunkelheit. Was geht da ab? Ein Journalist will es offenbaren. weiterlesen »
Rocko Schamoni brachte mit „Tag der geschlossenen Tür“ im Januar die mehr oder minder direkte Fortsetzung seines erfolgreichen Buches „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“ auf den Markt. Zumindest gibt es ein Wiedersehen mit Protagonist Michael Sonntag.
Rocko Schamonis neuester Roman trägt einen ebenso ironisch gehaltvollen Titel wie schon sein Vorgänger. „Tag der geschlossenen Tür“ erzählt von einem alten Bekannten: Michael Sonntag. Der Protagonist aus „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“ scheint noch immer keinen Sinn in seinem Leben gefunden zu haben und fügt sich seinem Schicksal.
Einerseits ist er zu bemitleiden, dieser arbeitslose, gescheiterte Kunststudent, der sein Dasein als antriebsloser Single fristet. Andererseits würde man ihm aber auch gerade aufgrund seiner Antriebslosigkeit und Schicksalsergebenheit gern einmal ordentlich den Marsch blasen. weiterlesen »
Der Strahlemann aus Amerika hört mit seiner Gummibärchenpolitik nicht auf: Barack Obama hat ein Kinderbuch veröffentlicht.
Barack Obama ist nicht nur der erste schwarze Präsident in Amerika, sondern er ist auch noch der mit dem schönsten Zahnpastalächeln. Seine Familie ist sein Imagekapital. Die Welt hielt den Atem an, als er mit seiner Frau in zärtlicher Eintracht über den Boden des Ballsaals schwebte und weinte vor Rührung, als er seinen Kindern einen Hund kaufte. Halloween wurde ausufernd im Garten vor dem Weißen Haus gefeiert und Baracks Obamas Frau ist zu einer Mode- und Stilikone heraufbeschworen. weiterlesen »
Los Angeles, das ist die Stadt der Engel. Am 21.06.2010 wird das neue Buch der bekannten DDR – Autorin Christa Wolf, im Suhrkamp – Verlag erscheinen. Der Titel ihres neuen Werkes ist, „Die Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud“.
„Die Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud“ – Zwischen Autobiographie und Historie
„Die Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud“ erzählt aus der Perspektive einer Frau, die literarischen Forschungen über eine, aus dem nationalsozialistischem Deutschland emigrierte, Frau L. durchführt. Die Erzählerin versucht anhand eines Nachlaßes in Briefform, die schicksalhafte Geschichte diese Frau aufzudecken. Der Leser bekommt während der Erzählung Einblick in weiterlesen »
Liebesbriefe zu schreiben, ist vielen Männern ein Graus. Schwer finden sie den Weg zwischen tiefen Gefühlen und kitschigen abgedroschenen Redewendungen. Ich habe ein Buch gefunden, das genau diese Männer inspiriert.
In „Liebesbriefe großer Männer“ wird man von so manchem poetischen Wort verzaubert. Die Liebe in Worte zu fassen, ist immer wieder eine Herausforderung und wurde früher schon allein durch eine andere Sprache auf einer wundervollen Ebene zum Ausdruck gebracht. In einer Zeit voller SMS, Messenger und Mails freut man sich regelrecht wieder einmal so tiefgreifende Worte und Liebessprüche lesen zu dürfen. Einigen mag der Untertitel auch aus den letzten Sex and The City Filmen bekannt vorkommen.
Es ist als würde man sich einen Liebesfilm ansehen, nur viel intensiver und intimer. Von Leid über Glückstaumel zu Sehnsucht finden sich in dem Buch allerhand Emotionen, die damals zum Teil noch mit der Feder festgehalten wurden. Sie finden in diesem Buch bedeutende Männer, wie Goethe, Kafka oder Napoleon und ihre Niederschriften. Dieses Buch ist also einfach für Fans großer Worte, Frauen, deren Männer wohl niemals Liebesbriefe verfassen werden und Männer, die das schon immer einmal vor hatten. Ein lyrisches Mäuschen spielen und eintauchen in die Gefühle der Männerwelt und ihrer Liebschaften.
„Sorry wir haben die Landebahn verfehlt!“, das ist das neue Buch von Stephan Roth und Antje Blinda. Eine Anekdotensammlung, aus dem allseits bekannten Flugraum, das Ihre Lachmuskeln zum kontrahieren bringen wird!
Das Buch, „Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt“ , ist das momentan wohl unterhaltsamste Werk, das es auf dem Buchmarkt zu finden gibt. Die beiden Autoren Stephan Orth und Antje Blinda, haben Leser der Spiegel Online, um die Einsendung ihrer skurrilsten und schrägsten Flugzeugerlebnisse gebeten und ein Curriculum, des ganz besonderen Humors, zusammengestellt. weiterlesen »
Der 1942 in New Hampshire geborene US-amerikanische Romanautor John Winslow Irving wird im Juni 2010 sein neues Buch ‘Letzte Nacht in Twisted River’ (Originaltitel: ‘Last Night at Twisted River’) in Deutschland veröffentlichen. Der Roman erscheint bei dem Diogenes Verlag.
Auf 832 Seiten schreibt Irving in seinem Roman von der Sehnsucht und der Flüchtigkeit des Glücks. Die Geschichte spielt teilweise in New Hampshire, dem Geburtsort des Autors und teilweise in Amerika und Kanada, Irvings zweiter Heimat.
John W. Irving wurde ursprünglich als John Wallace Blunt Jr. in Exeter, New Hampshire, geboren. Einige Jahre nach der Scheidung seiner Eltern wurde sein Name jedoch auf den seines Stiefvaters geändert. Seinen Wunsch, Ringer und Autor zu werden, begann er sich im Alter von 14 Jahren zu erfüllen und das trotz seiner Legasthenie. weiterlesen »
‘Gleich Schätzchen’ ist das neue Buch von der 1959 in Bristol geborenen Helen Simspon, welches im Mai 2010 erscheinen wird. Der Originaltitel des Buches heißt ‘Hey Yeah Right Get a Life’. Das Buch hat bereits jetzt schon einige Erfolge verzeichnet und könnte zum Bestseller mutieren.
‘Gleich Schätzchen‘ befasst sich mit verschiedenen Lebenssituationen von Frauen, die indirekt miteinander verknüpft sind. Bereits ihr erstes Buch beschäftigte sich mit Kurzgeschichten, die sich um das weibliche Geschlecht drehten und unterschiedliche Beziehungen darstellten. Zudem übte sie auf satirische Weise Kritik an der britischen Arbeiterklasse. weiterlesen »
Michael Mittermeyer ist vor zwei Jahren Vater einer Tocher geworden. Er berichtet über seine Erfahrungen als Papa und wie dieses “Pupsmonster” sein Leben verändert hat. Und kommt zu dem Schluss, dass es ganz anders sei als erwartet – nämlich wesentlich lustiger.
Michael Mittermeyer geht den Fragen nach, warum man Schwangeren nicht widersprechen darf, woher ihr übernatürlicher Geruchssinn kommt, wer nachts heimlich den Kühlschrank plündert und gesteht seine Angst vor dem “Arschlochkind”.
Angela Waldis meldet sich mit einem neuen Ferien-Buch zurück. Doch diesmal schreibt die Schweizer Jugendbuch Preisträgerin keine Geschichten für Heranwachsende. In „Einer zu viel“ setzt sie sich mit einer verzwickten Familiengeschichte auseinander, in der das Leben und Lieben dreier unterschiedlicher Generationen aufeinander prallen.
Mit „Einer zu viel“ ist Angelika Waldis ein sensibles Buch gelungen, das mit einer gewissen Leichtigkeit die Verstrickungen und Geheimnisse in dem engen Verband einer Familie thematisiert, an denen alle Mitglieder irgendwie beteiligt sind und sich so gegenseitig das Leben schwer machen. Klingt irgendwie anstrengend und bierernst? Ist es aber überraschenderweise gar nicht. Heraus kommt nämlich die Geschichte eines unvergleichbaren Sommers.
Als fröhliches Familientreffen geplant, reißen alte Lügen und Geheimniskrämereien den Angehörigen nach und nach unfreiwillig den Boden unter den Füßen weg. Während Peter beschließt sich in einem alten Haus das Leben zu nehmen, kämpft Ina mit ihren Erinnerungen. weiterlesen »