Die Paraliteratur umfasst alle Formen des Schreibens, die am Rande der literarischen Institution angesiedelt sind, d. h. den Korpus von Texten, deren literarischer Status durch die fehlende Anerkennung unsicher ist, ohne dass sie jedoch vollständig mit einem anderen Schreibregime (wie Geschichte, Journalismus usw.) identifizierbar sind. Die Paraliteratur ist ein Begriff, der sich auf alle Formen des Schreibens bezieht, die sich am Rande der literarischen Institution befinden. Der Begriff wird vor allem verwendet, um die verschiedenen Formen der Populärliteratur wie Kolportageliteratur, Abenteuerromane, Kriminalromane, Groschenromane, Liebesromane usw. zu bezeichnen, bei denen der literarische Ehrgeiz nicht vorhanden ist und die lediglich darauf abzielen, das unmittelbare Vergnügen des Lesers zu befriedigen oder den Gewinn, den dieses Vergnügen erwarten lässt, zu befriedigen.
Lesen bildet
Impressum
Datenschutz