Büchervielfalt

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Archiv: Fantasy

Wohl einer der Kinoüberraschungserfolge der letzten Jahre, waren die “Wächter der Nacht”-Filme aus Russland. Dank guter PR-Trommel wurde der Film, der in Russland damals schon der erfolgreichste Film aller Zeiten war, auch hier ein Publikumshit. Was aber wohl nur wenige wissen, ist, dass die Filme auf der gleichnamigen Dark-Fantasy-Buchreihe des russischen Autors Sergej Lukianenko basieren.

Die Geschichte spielt in einer fiktiven Gegenwart in Moskau. Neben unserer Welt der Menschen existiert noch eine andere, von der wir nicht einmal zu träumen wagen. Seit Jahrhunderten befinden sich Gut und Böse in einem Wettstreit. Nachdem es schon einmal einen Krieg zwischen diesen beiden Mächten gab, der die Welt fast zerstört hätte, haben Finsternis und Licht ein System der gegenseitigen Kontrolle entworfen, die aber nur funktioniert, weil sie sich immer die Waage halten. weiterlesen »


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Tobias O. Meißner gilt schon lange unter vielen Fans der Fantasy als echter Geheimtipp, wobei das Wort geheim es eigentlich weniger trifft. Denn mit seinem Buch “Das Paradies der Schwerter” gelang ihm bereits ein großer Erfolg. Warum ist dieser Autor dann dem breiten Fantasy-Publikum immer noch relativ “unbekannt”? Ganz einfach, er ist anders, und hat dabei noch was zu sagen.

Cover zu “Die Dämonen”Und auch in seinem aktuellen Buch “Die Dämonen” beweist er mal wieder, dass das Genre mit Tolkien und Co. nicht zu Ende war, sondern immer neue Spielarten hervorbringen kann.

Es ist schon viele Jahrhunderte her, dass der letzte große Magier die Dämonen in den Schlund verbannt hat. Seither herrscht Frieden in den neun Provinzen des Reiches Orison. Die Menschen leben in einem florierenden Staat, dessen König bei dem funktionierenden System eine relativ leichte Aufgabe hat. weiterlesen »


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Charmed ist eine Fernsehserie aus den USA, die sich auch hierzulande großer Beliebtheit erfreut hat. Es geht um drei Hexenschwestern, die ihr Leben zwischen der modernen Welt und dem Kampf gegen unermüdlich erscheinende Dämonen meistern müssen.

Charmed Blutmond Titel 2Ich habe die Serie nie besonders gemocht – sie erschien mir als eine Mischung weichgespülter Horrorfilme und schlecht verhüllter Soap-Opera mit bestenfalls mittelmäßigen Darstellern. Trotzdem, es gibt massenweise Bücher zur Serie und diese wurden mir von bekannten Fans nahegelegt, um vielleicht doch den Einstieg zu finden. Gut also, geben wir in gewohnt objektiver Weise auch diesem Machwerk eine Chance.

Der Name: Charmed, Zauberhafte Schwestern – Blutmond. Autorin: Wendy Corsi Staub. Der Plot: Prue, Phoebe und Piper – so heißen die Hexenschwestern mit dem prominent belasteten Namen Halliwell, nehmen eine Auszeit vom stressigen Hexenalltag. Ihr kennt das – Dämonen beschwören, Gespenster exorzieren und die Hexensuppe brennt auch immer an… Naja, jedenfalls fahren die drei nach New Orleans. In der offensichtlich zeitlich vor dem Hurrikan angelegten Idylle der Stadt gibts ein paar Probleme mit dem Zimmer, aber ansonsten sind die Leute freundlich, Magie ist verboten und alles sieht danach aus, als würde es ein entspannter Urlaub werden.

Hah! Natürlich hat der zu diesem Zeitpunkt bereits sichtlich gelangweilte Leser die Rechnung ohne Wendy Staub gemacht. Mit einem ordentlichen Spannungsbogen wird zum durchaus spannenden Ende geleitet. Ja, das Buch wird tatsächlich spannend. Der Stil ist gewöhnungsbedürftig und wird durch die Übersetzung noch etwas merkwürdiger, aber hat man sich damit erstmal angefreundet und gibt den Hexenschwestern eine Chance, dann kann man beim Lesen des Buches sogar Spaß haben.

“Charmed – Blutmond” liest sich so ähnlich wie Fünf Freunde für Erwachsene mit Zombies und Dämonen. Enid Blyton wird den Platz in meinem Herzen sicherlich nicht an Frau Staub abgeben, aber das Buch ist okay.


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Einigen Fantasy-Fans dürfte die Pellinor-Saga der australischen Schriftstellerin Alison Croggon schon länger ein Begriff sein. Nach den zwei ersten Teilen “Die Gabe” und “Das Rätsel” ist nun auch der nächste teil der insgesamt vier Bücher auf deutsch erschienen.

Cover zu “Die Krähe”In “Die Krähe” hat die Autorin einen Schritt gemacht, an dem sich einige ihrer Kollegen mal orientieren sollten: Die Sichtweise wechselt. War bisher Maedred, die Auserwählte, die Protagonistin. So können wir ab hier der Geschichte ihres lang verschollenen Bruders Hem beiwohnen. Durch diesen geschickten Kniff erlebt man die Welt von Pellinor neu und kann so auch in bisher noch unbekannte Gebiete vorstoßen.

In Pellinor wächst die Macht des bösen Namenlosen von Tag zu Tagn und nur das sogenannte Baumlied kann den Frieden im Land wieder herstellen. Doch dieses ist seit langem verschollen und niemand ist es vorher gelungen es zu entschlüsseln. Nur der Auserwählten Maedred ist dieses Schicksal bestimmt und möglich. So grob die Handlung der ersten beiden Bücher. Maedred reist nach Norden um weitere Antworten zu finden.

Wir aber begeben uns mit Hem auf eine Reise in den heißen Süden des Landes, der einen Hauch von Orient hat. Dieser hat sich inzwischen Saliman, einem mächtigen Barden (hier sowas wie Magier) und Heiler angeschlossen und in der Stadt Turbansk soll er nun mit anderen von ihm ausgebildet werden. weiterlesen »


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In Polen ist die Geralt-Saga von Andrzej Sapkowski schon lange Kult. Nun bringt der dtv-Verlag die Fantasy-Reihe nach und nach in einer Neuauflage heraus und ruft sie dem deutschen Buchmarkt damit zum Glück wieder ins Gedächtnis.

Cover zu “Das Schwert der Vorsehung”Auch im zweiten Band “Das Schwert der Vorsehung” entfernt sich der Autor vom abgenutzten Klischee des übermächtigen, epischen Helden und bringt die Fantasy-Welt ein Stück weit dem Boden der Tatsachen näher.

Der Hexer Geralt von Riva kann gerade so mit dem Jagen von allerlei Monstern seinen Lebensunterhalt verdienen. Doch sein Platz in der Gesellschaft hat sich gewandelt. Waren Menschen wie er früher hoch angesehen, so begegnen ihm heute die meisten Leute mit Argwohn und Misstrauen. Kreaturen wie Drachen oder andere Fabelwesen finden immer weniger Platz in der Welt. Und so zweifelt Geralt auch immer mehr an seiner Berufung. Als Jäger hat er sich geschworen auf die Schützenswerten aufzpassen. Doch sind die Monster, die er jagt vielleicht nicht sogar die zu schützende Spezies? weiterlesen »


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Necromancer

Autor: Nina
abgelegt in: Fantasy

Bei dem Titel des Buches “Necromancer” von Martha Wells werden nun viele Fans des Cyberpunk und der Science-Fiction aufheulen und an einen x-ten schlechten Klon von Gibsons “Neuromancer” denken. Doch weit gefehlt…

“Necromancer” spielt an einem Ort, der eher an das viktorianische London des 19. Jahrhunderts erinnert. Dieses Buch bringt dem Fantasy-Genre eine neue Facette, denn diese Welt hat wenig gemein mit den ewigen Mittelalter-Klischees und den zum tausendsten Mal kopierten Tolkien-Klonen.

Cover zu “Necromancer”In der Stadt Vienne in Ile-Rien ist die Technik nicht mehr von der Magie zu trennen. Die Straßen werden zwar mit Gaslaternen beleuchtet, aber genauso prägen auch Untote und Geister das Stadtbild.

Nicolas Valiere, der angesehendste Bürger in Ile-Rien, der gleichzeitig aber auch unter dem Namen Donatien der Einbrecher als erfolgreichster Dieb bekannt ist, steigt eines Abends mit seiner Bande in den Keller des Hauses Mondollot. Dort will er Gold stehlen, das er seinem Erzfeind Montesq unterschieben will. Doch jemand war schneller als er und hat Geister zurückgelassen, die es schon seit langem nicht mehr geben sollte. Sie können gerade so entkommen.

Zur selben Zeit hält sich seine Geliebte Madeline auf dem Empfang der Duchess von Mondollot auf, wo sie Zeuge wird wie der bekannte Spiritist Dr. Octave die Hausherrin zu einer Seance mit ihrem verstorbenen Mann überreden will. Dieser versucht kurze Zeit später Nicolas zu töten, doch es stellt sich heraus, dass besagter Spiritist nur ein Golem des echten Dr. Octave war.

Nach und nach stellt sich heraus, dass ein dunkler und mächtiger Magier verborgen die Fäden zieht und die Herrschaft über Ile-Rien an sich reißen will…

Martha Wells hat hier eine absolut faszinierende Welt geschaffen und bekannten Elementen und Figuren des Horror eine neue Seite verliehen. Magier sind in Ile-Rien zum Beispiel eher tragischer Gestalten, als immer nur die weisen oder lustigen Männer. Sie befinden sich ständig in dem Zwiespalt sich doch vielleicht der dunklen Magie hinzugeben.

Das Buch ist durch und durch spannend und gruselig geschrieben. Wells schreibt so atmosphärisch, dass man schnell in eine andere Welt abtaucht und erst einmal auch gar nicht zurückkommen möchte bis das Buch durch ist. Auch das Einfließen von anderen Genres wie dem Krimi oder dem Steampunk sind sehr gut gelungen.

Für Freunde der gepflegten Phantastik ein echtes Muss!


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Walter Moers – Die Stadt der träumenden BücherDurch den „Käptn Blaubär“ hat Walter Moers bei mir auf ewig einen Stein im Brett. Den Freunden zotigen Humors wird er durch „Das kleine Arschloch“ oder den „Adolf – ich hock in meinem Bonker“- Song vielleicht ebenfalls ein Begriff sein.

Seit 1999 ist er mit dem internationalen Bestseller „Die 13 ½ Leben des Käptn Blaubär“ belletristisch vertreten, davor schrieb er Comicbücher und Kindergeschichten.

Die „Zamonien“- Reihe, die ihren Anfang mit dem erwähnten Titel nimmt, hat für mich in „Die Stadt der träumenden Bücher“ ihren bisherigen Höhepunkt gefunden. Moers präsentiert sich, wie schon in „Ensel und Krete“, als deutscher Übersetzer der Erinnerungen des berühmtesten Dichters des Fantasiereiches Zamonien.

Hildegunst von Mythenmetz, ein junger Lindwurm von der Dichterfeste, auf der die Lindwürmer wohnen und von sogenannten Dichtpaten zu berühmten Dichtern geschult werden sollen, erbt ein Manuskript, dessen Inhalt ihn sprachlos macht. Hier ist vertreten, was er sich mit aller Macht wünscht, schreiben zu können: Die perfekte Geschichte. Sein Pate trägt ihm sterbend auf, sich nach Buchhain aufzumachen, um den Verfasser des Gedichtes ausfindig zu machen. Das ist Hildegunsts einzige Chance, irgendwann einmal am Orm, der Quelle aller guten Dichtkunst, teilhaben zu können.

Das Buch entführt einen in eine Welt, in der Bücher mehr sind als nur Unterhaltung. Sie sind lebendig, sie können gefährlich und unberechenbar sein. Dabei liegt Moers Fokus auf der Erschaffung von Buchhain selbst, einer riesigen Stadt mit unterirdischen Katakomben und verschiedenen Fraktionen, deren Leben sich um den Fakt herum entwickelt hat, dass Bücher einen ähnlichen Stellenwert wie Öl oder Gold besitzen: Je tiefer ein Unerschrockener in die Tiefen der Buchhain-Höhlen vordringt, desto wahrscheinlicher ist es, dass er ein wirklich wertvolles Buch findet.

Neben der Abenteuergeschichte des jungen Lindwurm-Dichters wird also Wert auf die realistische Kreation einer Fantasiewelt gelegt. Dabei finden sich genug Handlungssprünge und Schock-Erlebnisse im Buch, um das nicht zu einer Fingerübung verkommen zu lassen. Moers lässt den Kitsch und den Gutmenschen-Schwachsinn der meisten anderen Fantasiebücher weg – sein Zamonien ist bis in den letzten Winkel realistisch und gleichzeitig voller Magie. Die zahllosen Referenzen auf das Lesen, Gedanken über die Literatur und vor allem die „Buchlinge“ (nein, das erkläre ich nicht – selber lesen!) machen das Werk sowieso zu einem Muss für jeden Bücherwurm.

Wie so ziemlich jeder erfolgreiche Autor musste auch Moers die Umwandlung seiner aufwändig gestalteten Schwarten in Hörbücher und Taschenbuchausgaben ertragen. Den Preis für die Hardcover-Ausgabe von „Die Stadt der träumenden Bücher“ lohnt sich trotzdem, ich habe selten so schöne Zeichnungen gesehen.


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Cover zu “Der König von Narnia”Als Kind habe ich “Die Chroniken von Narnia” vom britischen Autor C. S. Lewis verschlungen und spätestens seit der Verfilmung vor zwei Jahren dürften sie einigen wieder ins Gedächtnis gerufen worden sein.

“Die Chroniken von Narnia” sind eine Serie aus sieben Büchern, die alle Episoden der Geschichte des fantastischen Reiches Narnia erzählen. Man konnte sie erst im Nachhinein in eine gewisse Chronologie bringen, da sie nicht in der logischen Reihenfolge veröffentlicht wurden.

In allen Büchern geraten Kinder in das zu unserer Welt parallel existierende Narnia und lenken die Geschichte dieses Universums.

Der am meisten vorkommende Erzählstrang und daher wohl auch der bekannteste sind die Ereignisse um die Geschwister Peter, Susan, Edmund und Lucy Pevensie, die in dem Buch “Der König von Narnia” ihren Anfang nehmen.

Statue von C.S. Lewis in Belfast © genvesselSie entdecken eines Tages beim Versteckspielen in einem großen alten Kleiderschrank den Eingang in eine andere Welt, Narnia. Dort herrscht seit 100 Jahren Winter, den die “Weiße Hexe” Jadis als aktuelle Herrscherin des Landes herbeigeführt hat. Sie streifen durch die Gegend und treffen auf einige seltsame Wesen, sprechende Tiere und Geschöpfe, die sehr an die griechische Mythologie erinnern. Als sie auf den Löwen Aslan, eine der zentralen Figuren der Chroniken, treffen, kämpfen sie mit diesem gegen die “Weiße Hexe”. Werden sie den Frühling nach Narnia zurückbringen können? Wie wird es mit den Geschwistern weitergehen?

Die Abenteuer der Pevensies werden in weiteren Büchern fortgesetzt und selbst, wenn sie nicht die zentrale Rolle spielen sind ihr Taten im Hintergrund präsent.

Narnia vereint christliche Motive mit der griechischen, englischen und irischen Mythologie.

C.S. Lewis hat mit Narnia ein Universum erschaffen, das einen sofort in seinen Bann zieht und besonders Kinder werden ihre helle Freude hier haben.

Die Bücher in der Erzählreihenfolge (mit Erscheinungsjahr in Klammern):

“Das Wunder von Narnia” (1956)

“Der König von Narnia” ( 1950)

“Der Ritt nach Narnia” (1954)

“Prinz Kaspian von Narnia” (1951)

“Die Reise auf der Morgenröte” (1952)

“Der selberne Sessel” (1953)

“Der letzte Kampf” (1956)


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Elbischer Schriftzug

Cover Der kleine HobbitInzwischen kennt wohl jeder, spätestens durch die Filme von Peter Jackson, J.R.R. Tolkiens “Der Herr der Ringe”. Einen Teil der Vorgeschichte zu diesem Meisterwerk erzählt “Der kleine Hobbit”.

Dieser Roman, erstmals 1937 erschienen, war ursprünglich von Tolkien als Kinderbuch angelegt, wurde später aber noch mit einem erwachsenen Touch versehen.

Die Geschichte beginnt, wie “Der Herr der Ringe” auch, im Auenland. Dort sitzt der allen wohl ebenfalls bekannte Bilbo Beutlin gemütlich vor seiner Höhle, als er mit Gandalf dem Zauberer ins Gespräch kommt, der den Hobbit so sehr um den Finger wickelt, dass dieser ihn am nächsten Tag zum Tee einlädt.

Ring mit InschriftTagsdarauf hat Bilbo die Einladung schon fast vergessen, als es unverhofft an seiner Tür klopft. Nach und nach treffen dreizehn Zwerge und Gandalf ein, die dem Hobbit eröffnen sie wollten ihn als Meisterdieb mit auf eine Reise nehmen. Bilbo, der weder von Abenteuern, noch von Diebstählen, etwas versteht, ist nicht sehr begeistert von dem Vorhaben, aber die Zwerge sind fest entschlossen, dass er mit ihnen gehen muss.

Widerwillig tritt Bilbo mit ihnen die weite Reise an um dem Drachen Smaug einen Schatz zu entreißen. Unterwegs müssen sie gegen Trolle kämpfen, treffen die Elben um ihren Herren Elrond in Bruchtal (siehe “Herr der Ringe” :-) ) und verirren sich in dem “Nebelgebirge”Höhlenlabyrinth der Orks im Nebelgebirge. Hier verliert Bilbo die Gruppe und irrt allein durch die Gänge, als er einen Ring findet, der unsichtbar zu machen scheint. Der Ring gehört der Kreatur Gollum, der ihn daraufhin verfolgt und jeder kann sich denken was das für ein Ring ist…

Durch einen Zufall trifft der Hobbit wieder auf die Gruppe und sie setzen ihr Abenteuer fort. Es warten noch viele gefährliche und unheimliche Aufgaben. Werden sie diese bestehen? Und am Ende gibt es immer noch den Drachen Smaug…

Für “Herr der Ringe”-Fans ist dieses Buch ein absolutes Muss. Für alle anderen ist es ein wunderschönes Märchen, das Jung und Alt zusammen begeistern kann.

Ach ja, das Buch soll übrigens zum Jahr 2010 verfilmt werden…


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Autor Terry PratchettWenn uns der Autor Terry Pratchett in seine Scheibenwelt mitnimmt, dann befindet man sich nicht in einer klassischen Fantasy-Welt. Man findet hier zwar Zwerge, Zauberer und ‘zig andere Sagengestalten oder Fabelwesen, aber Pratchetts Universum funktioniert etwas anders.

Er parodiert das klassische Fantasy- und Science-Fiction-Genre und erschafft dabei selbst eine faszinierende Welt. Pratchett benutzt in den Scheibenweltbüchern ein fiktives Universum um unsere reale Welt zu karikieren. Alles wird tabulos (und das ist das Schöen) durch den Kakao gezogen (das kann auch mal buchstäblich passiern): Religion, Politik, Wirtschaft, Kriege, unsere ach so modernen Gesellschaftsbilder, Aberglaube, Philosophie, Geschichte uvm.

Scheibenwelt: Elefanten auf Groß-A’TuinDie Scheibenwelt liegt auf dem Rücken von vier Elefanten, die ihrerseits von der großen heiligen Schildkröte Groß-A’Tuin durch das Universum getragen werden. (Allein schon in diesem Bild zeigt sich Pratchetts Talent gesellschaftliche Themen, wie hier ein religiöses Weltbild, treffend zu persiflieren.) Wie schon erwähnt tummeln sich auf diesem “Planeten”, angefangen von Zauberern, die natürlich alte Greise sind, die ständig rauchen und deshalb kurzatmig sind, über sich in Abstinenz übende Vampire bis hin zum Gevatter Tod, dem Weihnachtmann oder der Zahnfee, alle möglichen skurilen Gestalten.

Gevatter TodAuch sprachlich versteht es Pratchett gekonnt seiner Satire Ausdruck zu verleihen. Die Figur des Gevatter Tod, natürlich ein verknöcherter Sensenmann, der eigentlich auch nur seinen Job macht, spricht zum Beispiel nur in Großbuchstaben, mit einer Stimme, die klingt als würde ein Sargdeckel zufallen. Es gibt noch zahlreiche andere Charaktere, deren Sprachfehler und Eigenheiten durch das Schriftbild zum Ausdruck kommen.

Terry Pratchett gelingt es meisterlich das Genre zu karikieren und einen doch so sehr in diese verrückte Welt hineinzuziehen, dass man einerseits zum Nachdenken oder Schmunzeln über die eigene Welt, aber auch ins Fantasieren kommt.

In nächster Zeit werde ich auf einzelne Werke von Terry Pratchett näher eingehen…


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