Der deutsche Autor Christoph Marzi hatte sich mit seiner Fantasy-Reihe um die uralte Metropole und Emily Laing direkt in die Bestseller-Listen katapultiert und so mancher Fan wird extrem traurig gewesen sein als es hieß: aus die Maus. Doch Buchgeschäft ist Buchgeschäft und Fantasy ist Fantasy. So geht die Reihe nun also in eine Fortsetzung.
“Somnia” heißt der vierte Teil nach “Lycidas”, “Lilith” und “Lumen” und ist rund zehn Jahre nach den letzten Ereignissen angesetzt. Die junge Scarlett Hawthorne kann sich an nichts mehr erinnern, weder wer sie ist, noch woher sie kommt. Plötzlich wird sie mitten im winterlichen New York von etwas angegriffen: Es ein Wendigo, ein blutrünstiger Geist, der ihr offenbar nach dem Leben trachtet. Doch warum gerade sie? weiterlesen »
Besonders für jüngere Leser (ca. ab 12 Jahre) wird wohl die neue Fantasy-Trilogie von Autor Mark Robson interessant sein. Er nimmt seine Leser mit eine faszinierende Welt, die weniger von den typischen Elfen und Magiern, sondern mehr durch ihre Details, die spannenden Kämpfe und die politische Ränkespiele lebt.
Der erste Teil mit dem Titel “Die Spionin” führt uns also zu den Anfängen der Geschichte rund um das Land Shandar. Jahrelang hat die Gilde von Shandar das Land terrorisiert. Doch nun soll einer dem Reich wieder Hoffnung bringen. Der neue Silberstreif am Horizont ist Imperator Surabar, der dem Volk wieder zu Frieden und Wohlstand verhelfen will. Doch die Gilde treibt nach wie vor ihr Unwesen und trachtet dem neuen Herrscher nach dem Leben.
Femke ist eine der besten Spione des Hofes und kann gerade noch einen Anschlag gegen Surabar verhindern, doch damit hat sie sich einen mächtigen Feind geschaffen: Shalidar, der beste und kaltblütigste Assassine der Gilde. weiterlesen »
Im Vorgänger-Werk des britischen Autors Justin Richards mit dem Titel “Death Collector” konnten wir ja schon Bekanntschaft schließen mit George Archer, Sir William, Eddie und Liz Oldfield. Und eigentlich war die Geschichte um die Truppe auch bereits erzählt, doch Fans und Verlag haben Nachschub gefordert und so gibt es nun doch eine Fortsetzung.
In “Lord der Vampire” müssen unsere Helden mal wieder London vor dem Untergang bewahren. Waren es in “Death Collector” noch Zombies und ein menschenfressendes Monster, die das viktorianische England bedrohten, so sind es diesmal Vampire und natürlich die Mumie deren Herrschers.
Von der Erzählweise, der Spannung und der Stimmung kann “Lord der Vampire” gut mit seinem Vorgänger mithalten. Es ist ein spannende Geschichte zwischen Grusel und Abenteuer, die einen nicht groß fordert, dafür aber um so mehr kurzweilig unterhält. weiterlesen »
Eines der beliebtesten Spiele überhaupt ist wohl “Die Siedler von Catan”. Klar, dass auch hier, wie bei allem, was von Erfolg gekrönt ist, das Marketing rund herum übertrieben wurde. Und so war ich auch bei einem Buch zum Spiel zunächst extrem skeptisch und wollte es erst gar nicht lesen, doch ich wurde schlagartig eines Besseren belehrt.
Das Buch ist das Ergebnis eines gelungenen Experiments, denn der Erfinder des Spiels, Klaus Teuber, hatte schon seit langem von einer Geschichte geträumt, die dem Spiel mehr Lebendigkeit verleiht. Und dann fand er die Autorin historischer Romane, Rebecca Gablé. Sie hatte bei dieser neuen Herausforderung sichtlich Freude und hat dem Spiel weitere Dimensionen hinzugefügt, ohne einfach nur des Kommerzes wegen ein paar schlechte Schinken rauszuhauen (Man denke da nur an die entsetzlichen Star Wars Bücher, um nur eines der leider zahlreichen Beispiele zu nennen). weiterlesen »
James Rollins lässt mal wieder die SIGMA-Force die Menschheit retten. Herausgekommen ist ein bunter Mix aus Mystery, Abenteuer, Fantasy und natürlich satte Action.
“Der Judas Code” ist kein stilistisches Meisterwerk, hat keinen allzu einfallsreichen Plot und ist mit Klischees nur so überzogen. Doch trotz allem hat es was, denn die Action ist mal wieder rasant und die Spannung hält auch, was sie verspricht. Platte Unterhaltung, die einen doch irgendwie mitfiebern lässt…
Auf einer Insel Indonesiens erwacht eine uralte furchtbare Plage, die die ganze Menschheit ausrotten kann. Ein mutierter Killervirus bedroht also mal wieder den Planeten. Klar, dass auch in sowas einige auch ein Geschäftspotential erkennen und so stürzt sich die geheimnisvolle Organisation “Die Gilde“auf die Erforschung des Virus, denn wer ihn besitzt und vor allem kontrollieren kann, hat auch eine große Macht, die man leicht an alle möglichen Terroristen verkaufen kann. Doch dazu braucht man halt auch das Gegenmittel… weiterlesen »
Mittlerweile gibt es bereits vier Teile (der fünfte erscheint bald auf Deutsch) um die Jurisfiktions-Agentin Thursday Next. Bereits der erste Teil mit dem Titel “Der Fall Jane Eyre” des walisischen Schriftstellers Jasper Fforde ist extrem gut gelungen.
Seine Geschichten sind eine geniale Mischung aus Fantasy, Humor, Sci-Fi und Krimi. Zudem ist es eine Ode an die Welt der Bücher.
Der Autor Jasper Fforde führt uns in ein fiktives Paralleuniversum, das gar nicht so verschieden von unserem eigenen ist, nur ist die Geschichte einfach anders verlaufen: Seit 130 Jahren befindet sich England im Krimkrieg mit Russland, das immer noch seine Zaren hat. Wales ist eine unabhängige Volksrepublik. Genetisch dublizierte Dodos sind bei weitem keine Seltenheit und Zeppeline fungieren als das Hauptverkehrsmittel. weiterlesen »
Die deutsche Kinderbuchautorin-Autorin Cornelia Funke machte mit ihrer Jugendroman-Trilogie der britischen Schriftstellerin Joanne K. Rowling Konkurrenz und hielt sich wochenlang mit ihren Büchern in den Bestseller-Listen.
Bereits im letzten Jahr ist der letzte Band ihrer Tintenwelt-Reihe erschienen, aber der Hype (”lovelybooks“) geht ungebrochen weiter. Immer wieder sieht man Jugendliche, aber auch Erwachsene mit dem letzten Teil “Tintentod” in der Hand. Gespannte Mienen und leuchtende Augen, die gefesselt an das Buch, nach dem Ausgang fragen.
Auch international schaffte es Cornelia Funke in die Bestseller-Listen und bekam mehrere Auszeichnungen. Überall finden man Bücher-Rezensionen, über die man sich einen Einblick in die Abenteuer der jungen Meggie verschaffen kann und nicht mehr davon los kommt.
Wenn auch ihr von der Buchreihe fasziniert seid, müsst ihr euch aber leider noch gedulden, denn auch Cornelia Funke will, wie auch “Harry Potter”- Autorin Joanne K. Rowling, erstmal eine Pause einlegen.
Das Erstlingswerk “Das Albtraumreich des Edward Moon” des britischen Kolumnisten Jonathan Barnes ist gleich auf Anhieb ein voller Erfolg. Ich muss ja sagen, bevor ich das Buch gelesen habe, dachte ich es wäre nur ein weiterer Terry-Pratchett-Verschnitt, der noch mal schnell auf den Fantasyzug aufspringen will. Ich wollt es schon wieder weglegen. Doch zum Glück hab ich es nicht getan.
Bereits der erste Absatz löst alle Vorurteile in Luft auf: “Seien Sie gewarnt. Dieses Buch besitzt keinen wie auch immer gearteten literarischen Wert. Es ist ein grässliches, gewundenes, zweifelhaftes Konvolut von Unsinnigkeiten, bevölkert von wenig überzeugenden Charakteren, geschrieben in trockener, öder Prosa, der öfteren lächerlich und gewollt bizarr. Es ist wohl überflüssig, hier anzumerken, dass Sie keiner Zeile Glauben schenken werden.”
Und genau dieser Stil macht “Das Albtraumreich des Edward Moon” zu einem Lesevergnügen der besonderen Art. Es ist eine Mischung aus Fantasy, Horror und Krimi durchzogen mit dem typischen britischen, schwarzen Humor.
Das viktorianische London um 1900: Der Zauberer Edward Moon ist schon lange von seinem Job auf der Bühne gelangweilt und löst mit seinen immerhin fast 60 Jahren lieber Kriminalfälle. Eines Tages werden er und sein Assistent, ein zwei Meter großer schlafwandelnder Riese, zur Aufklärung einer Mordserie gerufen. (Allein schon die Morde könnten skurriler nicht sein…
) weiterlesen »
Wohl einer der Kinoüberraschungserfolge der letzten Jahre, waren die “Wächter der Nacht”-Filme aus Russland. Dank guter PR-Trommel wurde der Film, der in Russland damals schon der erfolgreichste Film aller Zeiten war, auch hier ein Publikumshit. Was aber wohl nur wenige wissen, ist, dass die Filme auf der gleichnamigen Dark-Fantasy-Buchreihe des russischen Autors Sergej Lukianenko basieren.
Die Geschichte spielt in einer fiktiven Gegenwart in Moskau. Neben unserer Welt der Menschen existiert noch eine andere, von der wir nicht einmal zu träumen wagen. Seit Jahrhunderten befinden sich Gut und Böse in einem Wettstreit. Nachdem es schon einmal einen Krieg zwischen diesen beiden Mächten gab, der die Welt fast zerstört hätte, haben Finsternis und Licht ein System der gegenseitigen Kontrolle entworfen, die aber nur funktioniert, weil sie sich immer die Waage halten. weiterlesen »
Tobias O. Meißner gilt schon lange unter vielen Fans der Fantasy als echter Geheimtipp, wobei das Wort geheim es eigentlich weniger trifft. Denn mit seinem Buch “Das Paradies der Schwerter” gelang ihm bereits ein großer Erfolg. Warum ist dieser Autor dann dem breiten Fantasy-Publikum immer noch relativ “unbekannt”? Ganz einfach, er ist anders, und hat dabei noch was zu sagen.
Und auch in seinem aktuellen Buch “Die Dämonen” beweist er mal wieder, dass das Genre mit Tolkien und Co. nicht zu Ende war, sondern immer neue Spielarten hervorbringen kann.
Es ist schon viele Jahrhunderte her, dass der letzte große Magier die Dämonen in den Schlund verbannt hat. Seither herrscht Frieden in den neun Provinzen des Reiches Orison. Die Menschen leben in einem florierenden Staat, dessen König bei dem funktionierenden System eine relativ leichte Aufgabe hat. weiterlesen »