Büchervielfalt

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Archiv: Kinderbücher

Tintenherz von Cornelia Funke

Autor: Julia
abgelegt in: Kinderbücher

“Tintenherz” ist kein neues Jugendbuch mehr, aber dennoch verdient es immer wieder Erwähnung, denn kein Buch hat uns in den letzten Jahren mehr Spaß gemacht als die tintenblaue Reihe von Cornelia Funke.

Buch

Ich erinnere mich noch sehr genau, als ich die ersten Zeilen von “Tintenherz” in der Buchhandlung gelesen habe: Die Sätze waren wie Magie, wie verzaubert musste ich das Buch sofort kaufen, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt eigentlich mehr als pleite gewesen bin. Cornelia Funke hat einen sehr liebevollen Schreibstil und man ist sofort fasziniert von der Geschichte. weiterlesen »


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Eines meiner Lieblingsjugendbücher handelt von einem Helden, der in einem Zirkus Freunde und eine Familie findet.Iain Lawrence schrieb den Roman “Der Geist”.

Zirkus

“Der Geist” ist ein Albinojunge mit porzellanweißer Haut und strohweißen Haaren. Die anderen Kinder lachen über ihn, piesacken und ärgern ihn, so dass der Geist sich verzweifelt in Einsamkeit zurück zieht. Seine Hündin ist der einzige Freund auf der Welt, den er hat und so machen die beiden sich jeden Samstag auf, um sich an die Gleisen zu setzen und den Zügen zuzusehen, wie sie mit pfeifendem Gedonnere in die Weite der Prärie rauschen. Doch eines Tages ist etwas anderes und die eng geschnürte Welt des Jungen platzt aus den Nähten: Ein Wanderszirkus ist aufgetaucht und lockt den Geist in eine viel größere, farbenfrohere Welt. weiterlesen »


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Pünktlich zum 60ten Geburtstag hat sich der Kinderbuch-Verlag für seine kleinen Leser, und in gewissem Sinne auch für deren Eltern, etwas ganz besonderes ausgedacht: „Erzähl mir vom kleinen Angsthasen“ ist ein Sammelband mit den schönsten Vorlesegeschichten, die in eben jenen  60 Jahren im Kinderbuch-Verlag erschienen sind.

Erzähl mir vom kleinen Angsthasen
Mit vielen der Geschichten, die  sich in diesem Buch finden, sind auch schon die Vorleser  groß geworden: Bekannte  Autoren wie Benno Pludra oder Eva Strittmatter sind vertreten und auch Fred Rodrians „Hirsch Heinrich“ oder Elisabeth Shaws „Der kleine Angsthase“, um nur zwei zu nennen, haben nach all den Jahrzehnten nichts von ihrem ganz besonderen Charme eingebüßt. Visualisiert werden die 24 enthaltenen Geschichten zusätzlich durch liebevolle Illustrationen von unter anderem Ingeborg Meyer-Rey oder Werner Klemke.

Eine wahre Schatzkiste

Einige der Geschichten sind vom Kinderbuchverlag bereits als Einzelbücher neu aufgelegt worden, aber da es sich bei diesem Buch um einen echten „Schatz“ handelt,  finden sich darin auch verschollen geglaubte Geschichten  wie“ Antonella und der Weihnachtsmann“ von Barbara Augustin oder „Taps und Tine“ von Hannes Hüttner. weiterlesen »


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Alec Grevens Buch „How to talk to girls“ - also: wie man mit Mädchen spricht oder auch: wie man Mädchen spricht – ist nicht das einzige Werk des mittlerweile 10-jährigen Bestseller-Autoren. Schon bald wird, nach „How to talk to Moms“ und „How to talk to Dads“ das vierte Buch erscheinen „How to talk to Santa“. Und das fünfte ist auch schon in Planung. Doch mit „How to talk to girls“ schaffte es der Junge bis auf die Bestseller-Liste der New York Times.



In diversen TV-Shows hat Alec mittlerweile so viel Bühnenerfahrung gesammelt, dass er seine Bücher inzwischen wie ein erwachsener Profi vermarktet, inklusive seiner selbst als unterhaltsamer Talk-Gast. Bei seinen ersten Fernsehauftritten wirkte er noch wie weiterlesen »


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Aus Zufall ist mir vor Kurzem dieses besondere Kinderbuch in die Hände gefallen. Mit “Die Entdeckung des Hugo Cabret” hat der US-amerikanische Autor Brian Selznick sich in ganz neue Gefilde des Erzählens vorgewagt und dies mit großem Erfolg.

Cover zu “Die Entdeckung des Hugo Cabret” © CbjBei den meisten Kinderbüchern dienen entweder die Bilder als Illustrationen zum Text oder umgekehrt. In diesem Buch wird das alte Schema durchbrochen, denn in “Die Entdeckung des Hugo Cabret” stehen beide Erzählweisen für sich allein, ergänzen sich und fließen ineinander. Teile der Geschichte werden in Form von seitengroßen Bildern berichtet um dann wieder einen fließenden Übergang zum Text zu finden.

Im Jahr 1931 verliert der junge Hugo Cabret bei einem schrecklichen Brand seinen Vater. Fortan muss Hugo bei seinem Onkel im Bahnhof von Paris leben. Dieser wartet Tag für Tag sämtliche Uhren. Doch von einem geregelten und pünktlichen Leben kann Hugo nur träumen, denn sein Onkel ist Trinker. Als dieser eines Tages spurlos verschwindet, übernimmt Hugo seinen Platz. Fortan lebt er in den labyrinthartigen Gängen des Bahnhofs. weiterlesen »


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Na, da ist mir ja ein ganz besonderes Kinder- und Jugendbuch in die Hände gefallen… Besonders allein schon deshalb, weil die Autorenkonstellation wohl einmalig ist. Hinter dem Namen Zizou Corder verbergen sich nämlich die Autorin und Journalistin Louisa Young zusammen mit ihrer 15-jährigen Tochter Isabel.

Cover zu “Lee Raven” © Hanser VerlagGenauso spannend wie das Autoren-Duo ist auch die Geschichte um “Lee Raven“. London im Jahr 2046: Der Elektromotor hat das Benzin als Antrieb für Autos abgelöst und weite Teile Großbritanniens stehen aufgrund des Klimawandels unter Wasser. Dies ist die Welt des 15-jährigen Lee Raven. Er schlägt sich als Gauner durch die Straßen Londons, da er zuhause wegen seines gewalttätigen Vaters nicht bleiben kann.

Eines Tages klaut er der berühmten Schriftstellerin Nigella Lurch das prallgefüllte Portemonnaie. Auf der Flucht vor ihren Leibwächtern, findet er Zuflucht bei einem Antiquar, wo er versehentlich ein altes Buch mitgehen lässt. Doch es ist kein gewöhnliches Buch, das Lee hier in den Händen hält. Jeder, der darin blättert, sieht eine andere Geschichte. Das Buch liest Lee, der nicht lesen kann, einen alten Comic vor, den ihm seine Mutter als Kind häufig gezeigt hat. Er beschließt das Buch um keinen Preis der Welt wieder loszulassen. weiterlesen »


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Ja, langsam müssen wir uns wohl alle mit dem Gedanken der Überwachung und der wachsenden Digitalisierung unseres Lebens anfreunden. Auch sind Themen wie gesellschaftliche Schichtenbildung so aktuell wie schon lange nicht mehr. Wir selbst müssen hier Stellung beziehen und uns unsere eigene Meinung und Haltung bilden. Doch wie vermittle ich solch ein System meinen Kindern? Die französische Kinderbuchautorin Anne-Laure Bondoux hat mit “Linus in der Stufenwelt” solch einen Versuch gewagt.

Cover zu “Linus in der Stufenwelt” © ArenaUnd dies ist ihr hervorragend geglückt. Es ist eine Art 1984” für Kinder, gesellschaftskritische Science Fiction für das jüngere Publikum. In einem spannenden Abenteuer werden sowohl Groß als auch Klein ins Grübeln kommen und anfangen sich mit den genannten aktuellen Themen unserer Zeit auseinanderzusetzen.

Der 14-jährige Linus Hoppe steht kurz vor einem entscheidenden Moment in seinem Leben. Bald wird der “große Berechner” auch ihn testen und seinen weiteren Lebensverlauf bestimmen. Alle Schüler müssen hier durch. Anhand eines bestimmten Ergebnisses entscheidet der “große Rechner” darüber, in welcher Sphäre die angehenden Erwachsenen fortan leben sollen. Sphäre 1 ist den Reichen und Wohlhabenden vorbehalten, die die Gesellschaft führen und lenken. In Sphäre 2 lebt die arbeitende Bevölkerung. Sphäre 3 ist für Leute wie Linus Freund Chem gedacht, aufsässige und rebellische Jugendliche, die wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden sollen. Und in Sphäre 4 werden alle Kranken und geistig Minderbemittelten gesteckt. weiterlesen »


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Jeder kennt ihn, jeder liebt ihn, den kleinen naiven Bär und seine Freunde. Pu der Bär ist eine Erfolgsgeschichte für sich. In etliche Sprachen übersetzt und gefeiert als Serien- und Filmheld lässt er Kinderherzen, und auch die vieler Eltern, auf der ganzen Welt höher schlagen.

Cover zur Gesamtausgabe von Pu der Bär © DresslerSein Autor A.A. Milne schrieb die Geschichten einst für seinen Sohn Christopher Robin und dessen Kuscheltiere. Als Milne 1956 starb, ahnte niemand, dass gerade diese Geschichten so lange überleben sollten. Doch solch ein Mythos verlangt bald nach neuen Geschichten, die zwar in Film und Fernsehen umgesetzt wurden, zum Teil aber leider nicht an den Charme der Bücher herankommen.

Nun hat sich der Verlag entschieden im Herbst 2009, pünktlich zum 80. Geburtstag des Bären, ein Comeback von Winnie-the-Pooh zuzulassen. Es sollen neue Bücher und somit auch neue Geschichten auf den Markt kommen, die sich endlich mal wieder am Original anlehnen und nicht an Disney…

Neuer Autor der Pu-Abenteuer wird David Benedictus und die Nachfolge von Illustrator Ernest Shepard (1879-1976) soll Mark Burgess antreten. Am 5. Oktober soll nun gleichzeitig in den USA und Großbritannien das neue Buch mit dem Titel “Return to the Hundred Acre Wood” erscheinen. Bald danach wird es dann auch auf den deutschen Markt kommen.

Also, sich dieses Datum im Kinder-Kalender rot markieren und schon mal die alten Geschichten voller Vorfreude zelebrieren. ;-) Pu der Bär ist einfach genial! Bleibt zu hoffen, dass das neue Werk auch hält, was es verspricht! Was meint ihr zu einer Neuveröffentlichung?


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Das Gaunerleben im 18. Jahrhundert war alles andere als lustig. Es ist eine raue Welt, in die uns die Autorin Kate Pennington da entführt und doch bietet das Buch “Charley Feather” gerade für Kinder einen interessanten Ansatz: durch einen kleinen Trick werden sich hier Jungen und Mädchen wiederfinden.

Cover zu “Charley Feather” © DresslerKate Pennington heißt eigentlich Jenny Oldfield und ist mit in meinen Augen ziemlich schlechten Pferde-Geschichten bekannt geworden. Unter dem Pseudonym Kate Pennington veröffentlicht sie jedoch historische Abenteuerromane für Kinder, die ihre normalen Kleinmädchen-Geschichten bei Weitem übertreffen und extrem spannend sind.

So wie auch Jenny Oldfield muss sich Charley Feather hinter einem anderem Namen verstecken. Charley ist ein kleiner Straßendieb im London des Jahres 1739. Den Beinamen Feather hat er von der großen Feder an seinem Hut, aber auch weil seine Hände beim Klauen flink und leicht wie eine Feder sind. Charley ist etwas zu klein für einen Jungen, was er aber durch Schlauheit und Geschick wieder wett machen kann. weiterlesen »


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Allein schon die Optik des neuen Buches von Neil Gaiman überzeugt: “Das Graveyard-Buch” ist eingeschlossen in eine Blechdose, die wie ein efeuberankter Grabstein aussieht. Wenn das nicht mal Grusel verspricht… Und hierbei gilt vor allem, was relativ selten im Buchhandel geworden ist: Der Schein trügt nicht. ;-)

Cover zu “Das Graveyard-Buch” © Arena VerlagViele werden Neil Gaiman von seiner Zusammenarbeit mit Terry Pratchett an dem Buch “Ein gutes Omen” oder von seiner Douglas Adams Biographie “Keine Panik!” her kennen. Nun hat er erneut die Bestseller-Listen gestürmt und das mit einem Kinderbuch der außergewöhnlichen Art. “Das Graveyard-Buch” hielt sich wochenlang an der Spitze der Bestsellerliste der New York Times und begeisterte sowohl große als auch kleinere Leser. So sehr, dass der Verlag es dann auch in einer Erwachsenenausgabe und in einer entschärften für die Jüngeren auf den Markt brachte.

Mit nicht einmal zwei Jahren muss ein kleiner Junge mit ansehen, wie ein skrupelloser Killer namens Jack seine ganze Familie tötet. Nur aus Zufall kann der kleine Kerl auf den nahe gelegenen Friedhof fliehen. Hier verliert der Mörder dann zum Glück die Spur des Jungen. Auf dem Friedhof taucht kurz der Geist seiner Mutter auf und bittet die anwesenden Seelen der Friedhofsgemeinschaft ihren Sohn zum Schutz aufzunehmen und groß zu ziehen. weiterlesen »


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