Büchervielfalt

Für Leseratten & alle die lesen können
 


Archiv: Kinderbücher

Hinter vielen der besten Filme stehen meist nicht minder erfolgreiche Literaturvorlagen. So ist das auch mit dem Roman von Brian Selznick. Aktuell gibt es eine Kinoversion von keinem geringeren als Martin Scorsese.


Das der Roman „Die Entdeckung des Hugo Cabret“ nun verfilmt wurde, ist eigentlich nicht verwunderlich. Denn er bietet beste Voraussetzungen, die eine Verfilmung absolut sinnvoll erscheinen lassen. Das Buch bietet eine Mischung aus verschiedenen Stilelementen und das ist nur einer der vielen Aspekte, die seine Faszination ausmacht. weiterlesen »

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Das Jugendbuch von Dolf Verroen „Wie schön weiß ich bin“ behandelt auf unkonventionelle Art und Weise das Thema Rassismus während der Kolonialzeit.

Der niederländische Schriftsteller, Dolf Verroen, der für „Wie schön weiß ich bin“, zu Recht mit dem „Deutschen Jugendliteraturpreis“ und dem „Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendliteratur“ ausgezeichnet wurde, befasst sich in seinem Buch mit dem Thema Rassismus in der Kolonialzeit, wie es bisher kein anderer Autor, zumindest nicht für Kinder und Jugendliche, getan hat. Verroen lässt in seinem Buch, das irgendwann im 19. Jahrhundert im heutigen Surinam spielt, das kleine Mädchen Maria in tagebuchähnlichen Einträgen, zu Wort kommen.

„Wie schön weiß ich bin“ – Ein Sklave zum 12. Geburtstag

Maria feiert ihren 12. Geburtstag. Sie bekommt viele Geschenke. Von der Mutter bekommt sie eine Halskette, von den Großeltern eine Bibel, von Tante Erda gibt es eine „Fast-Schon-Große-Dame-Handtasche“, doch das Beste von allen Geschenken bekommt sie von ihrem Vater. Es wird von vier Sklaven in einer Terrine mit Deckel hereingetragen. In der Terrine sitzt ein „kleines Menschlein.“ „Das ist Koko, sagte Papa. Ein kleiner Sklave für unsere Maria. Von Tante Elisabeth bekam ich eine kleine Peitsche. Sie war leider etwas zu groß für die Handtasche. Schade.” Maria ist nun die Besitzerin des Jungen und kann mit ihm machen was sie will. Weckt er sie ausversehen, schlägt sie ihn. Fällt einer anderen Sklavin ein Stück Kuchen runter, kann Koko es wie ein Hund auflecken. Sowieso ist Koko „dumm, dumm, dumm“, weil er nicht weiß wo er geboren ist. Nach einiger Zeit wird Koko Maria zu langweilig und sie tauscht ihn aus, gegen ein Sklavenmädchen.
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Die Geschichte vom kleinen Maulwurf gilt als Klassiker unter den Bilderbüchern für Kinder. Seit 22 Jahren erfreut das Bilderbuch, das mittlerweile in über 30 Sprachen übersetzt wurde, Kinder und Erwachsene. Wer aber hat dem kleinen Maulwurf auf den Kopf gemacht?

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Als der kleine Maulwurf eines Morgens seinen Kopf aus seinem Maulwurfhügel steckt, ist es schon zu spät. Aus dem Nichts landet ein klitzekleiner Haufen, „rund und braun, sah ein bisschen aus wie eine Wurst“, auf seinem Kopf. Diese Gemeinheit kann der Maulwurf nicht einfach über sich ergehen lassen und macht sich auf die Suche nach dem Übeltäter, der sich eine solche Frechheit erlaubt hat. Und so verfolgen wir die Geschichte „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf dem Kopf gemacht hat.“
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Momo von Michael Ende

Autor: Julia
abgelegt in: Kinderbücher

Momo, neben Pipi Langstrumpf das wohl berühmteste kleine Mädchen der Welt, ist heute aktueller denn je, auch, wenn es ein Kinderbuch ist.

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Momo ist ein kleines Mädchen mit strubbeligen Haaren und verschlissener Kleidung, das ganz alleine lebt. Doch bald schon merkt sie, dass etwas nicht stimmt, denn diese seltsamen “grauen Herren” stehlen den Menschen die Zeit und betrügen sie um sie. Das kann der Zeitenverwalter nicht lange so dulden und mithilfe der kleinen Momo wird er die Menschen von den Zeitdieben befreien. Und Momo hilft ihm – mit Blume in der Hand und Schildkröte unter´m Arm. weiterlesen »

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Die Jugend ist voller Abenteuer. Und an stürmisch, regnerischen Tagen findet man diese eben in Büchern. Hanni und Nanni entführen euch in eine abenteuerliche Welt.

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Hanni und Nanni sind wohl die berühmtesten Zwillinge, die es gibt. Zwei jugendliche Mädchen auf der abenteuerlichen Reise ins Erwachsenwerden. Denn auf diesem Weg gibt es allerhand Stolperwege! Und Erwachsene, die einem das Leben ganz schön schwer machen können. weiterlesen »

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Tintenherz von Cornelia Funke

Autor: Julia
abgelegt in: Kinderbücher

“Tintenherz” ist kein neues Jugendbuch mehr, aber dennoch verdient es immer wieder Erwähnung, denn kein Buch hat uns in den letzten Jahren mehr Spaß gemacht als die tintenblaue Reihe von Cornelia Funke.

Ich erinnere mich noch sehr genau, als ich die ersten Zeilen von “Tintenherz” in der Buchhandlung gelesen habe: Die Sätze waren wie Magie, wie verzaubert musste ich das Buch sofort kaufen, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt eigentlich mehr als pleite gewesen bin. Cornelia Funke hat einen sehr liebevollen Schreibstil und man ist sofort fasziniert von der Geschichte. weiterlesen »

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Eines meiner Lieblingsjugendbücher handelt von einem Helden, der in einem Zirkus Freunde und eine Familie findet.Iain Lawrence schrieb den Roman “Der Geist”.

“Der Geist” ist ein Albinojunge mit porzellanweißer Haut und strohweißen Haaren. Die anderen Kinder lachen über ihn, piesacken und ärgern ihn, so dass der Geist sich verzweifelt in Einsamkeit zurück zieht. Seine Hündin ist der einzige Freund auf der Welt, den er hat und so machen die beiden sich jeden Samstag auf, um sich an die Gleisen zu setzen und den Zügen zuzusehen, wie sie mit pfeifendem Gedonnere in die Weite der Prärie rauschen. Doch eines Tages ist etwas anderes und die eng geschnürte Welt des Jungen platzt aus den Nähten: Ein Wanderszirkus ist aufgetaucht und lockt den Geist in eine viel größere, farbenfrohere Welt. weiterlesen »

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Pünktlich zum 60ten Geburtstag hat sich der Kinderbuch-Verlag für seine kleinen Leser, und in gewissem Sinne auch für deren Eltern, etwas ganz besonderes ausgedacht: „Erzähl mir vom kleinen Angsthasen“ ist ein Sammelband mit den schönsten Vorlesegeschichten, die in eben jenen  60 Jahren im Kinderbuch-Verlag erschienen sind.


Mit vielen der Geschichten, die  sich in diesem Buch finden, sind auch schon die Vorleser  groß geworden: Bekannte  Autoren wie Benno Pludra oder Eva Strittmatter sind vertreten und auch Fred Rodrians „Hirsch Heinrich“ oder Elisabeth Shaws „Der kleine Angsthase“, um nur zwei zu nennen, haben nach all den Jahrzehnten nichts von ihrem ganz besonderen Charme eingebüßt. Visualisiert werden die 24 enthaltenen Geschichten zusätzlich durch liebevolle Illustrationen von unter anderem Ingeborg Meyer-Rey oder Werner Klemke.

Eine wahre Schatzkiste

Einige der Geschichten sind vom Kinderbuchverlag bereits als Einzelbücher neu aufgelegt worden, aber da es sich bei diesem Buch um einen echten „Schatz“ handelt,  finden sich darin auch verschollen geglaubte Geschichten wie“ Antonella und der Weihnachtsmann“ von Barbara Augustin oder „Taps und Tine“ von Hannes Hüttner. weiterlesen »

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Alec Grevens Buch „How to talk to girls“ – also: wie man mit Mädchen spricht oder auch: wie man Mädchen spricht – ist nicht das einzige Werk des mittlerweile 10-jährigen Bestseller-Autoren. Schon bald wird, nach „How to talk to Moms“ und „How to talk to Dads“ das vierte Buch erscheinen „How to talk to Santa“. Und das fünfte ist auch schon in Planung. Doch mit „How to talk to girls“ schaffte es der Junge bis auf die Bestseller-Liste der New York Times.

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In diversen TV-Shows hat Alec mittlerweile so viel Bühnenerfahrung gesammelt, dass er seine Bücher inzwischen wie ein erwachsener Profi vermarktet, inklusive seiner selbst als unterhaltsamer Talk-Gast. Bei seinen ersten Fernsehauftritten wirkte er noch wie weiterlesen »

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Aus Zufall ist mir vor Kurzem dieses besondere Kinderbuch in die Hände gefallen. Mit “Die Entdeckung des Hugo Cabret” hat der US-amerikanische Autor Brian Selznick sich in ganz neue Gefilde des Erzählens vorgewagt und dies mit großem Erfolg.

Bei den meisten Kinderbüchern dienen entweder die Bilder als Illustrationen zum Text oder umgekehrt. In diesem Buch wird das alte Schema durchbrochen, denn in “Die Entdeckung des Hugo Cabret” stehen beide Erzählweisen für sich allein, ergänzen sich und fließen ineinander. Teile der Geschichte werden in Form von seitengroßen Bildern berichtet um dann wieder einen fließenden Übergang zum Text zu finden.

Im Jahr 1931 verliert der junge Hugo Cabret bei einem schrecklichen Brand seinen Vater. Fortan muss Hugo bei seinem Onkel im Bahnhof von Paris leben. Dieser wartet Tag für Tag sämtliche Uhren. Doch von einem geregelten und pünktlichen Leben kann Hugo nur träumen, denn sein Onkel ist Trinker. Als dieser eines Tages spurlos verschwindet, übernimmt Hugo seinen Platz. Fortan lebt er in den labyrinthartigen Gängen des Bahnhofs. weiterlesen »

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