Büchervielfalt

Für Leseratten & alle die lesen können
 


Wahn von Stephen King

Autor: Julia
abgelegt in: Thriller

Ich als Stephen King Fan komme heute nicht umhin, euch ein weiteres Werk aus den grandiosen King-Werken vorzuschlagen.

Strand

Regelmäßige Leser werden es schon mitbekommen haben: Ich bin ein großer Fan von Stephen King und freue mich jedesmal, ein neues Band in Händen zu halten. Diesmal handelt es sich um den Roman “Wahn”, dessen Protagonist durch einen Unfall seinen rechten Arm verliert und zur Verarbeitung an einen einsamen Ort reist, der nicht nur wunderschön, sondern auch von geheimnisvollen Kräften durchzogen ist. weiterlesen »


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“Love” von Stephen King

Autor: Julia
abgelegt in: Allgemein

“Love” - ein typischer Stephen King Titel, ein Wort, das alles sagt, ein prägnanter Begriff, der das Fundament für eine weitere Gänsehaut Geschichte baut.

Nacht

“Love” ist so ein ganz anderer Thriller als all die anderen Geschichten, die Stephen King so schreibt. “Love” geht, wie der Titel ganz richtig vermuten lässt ;-) , um Liebe. Um eine Frau, die ihren Mann vor einigen Jahren verloren hat, der als Schrifststeller sehr erfolgreich tätig gewesen ist. Stück für Stück muss sie in seine Vergangenheit eintauchen, um sich und ihren Mann auf ganz neue Weise zu entfesseln und zu befreien. weiterlesen »


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Mit seinem neuen Kriminalroman “Kalte Wut. Der Fall Ellen Rinsche” rekonstruiert der Journalist Volker Mauersberger anhand von Zeitungsreportagen und original Prozessakten einen der erschütterndsten Morde der Deutschen Nachkriegszeit.

Buchcover Kalte Wut. Der Fall Ellen RischeSie lebt in einer Villa in der westfälischen Mittelstadt Gevelsberg. 38 Jahre alt, verheiratet, ein Kind. Nach außen ist die Idylle perfekt. Lediglich die Sonnenbrille, die Ellen Rinsche auch trägt, wenn die Sonne nicht scheint, lässt vermuten, dass es dort etwas gibt, was sie lieber verbergen würde.

1949 zerbricht die Fassade.

Ein Schreck geht durch die Nachkriegsnation. Ellen Rinsche erschlägt ihren Mann Josef. Mit einem Zollstock misst sie haargenau aus, wie groß die Teile seines Körpers sein müssen, um die zerstückelte Leiche mit Hilfe von Kinderkarre und öffentlichen Verkehrsmitteln abtransportieren und verstecken zu können. Doch der Fall fliegt auf.

Kalte Wut: Mord oder Notwehr?

Volker Mauersberger, der in den 50ern seine Karriere bei der Lokalzeitung Gevelsberg begann, beschreibt nüchtern und sich am Geschehen orientierend die genauen Vorkommnisse der Tat, die ihn bis heute nicht los ließ. Jedoch steckt hinter dem Fall mehr als das Schreckensporträt einer „kaltblütigen Mörderin“, welches die Medien dieser Zeit von Rinsche skizzierten.

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Nach mehreren internationalen Erfolgen von Dan Simmons wie mit „The Terror“ oder „Hyperion“ erscheint im Oktober 2009 die deutsche Ausgabe vom seinem neusten Roman “Drood”. In Amerika ein Bestseller verspricht “Drood” auch in Deutschland ein Riesenerfolg zu werden.

Bookcover DroodInspiriert von der Biografie des berühmten englischen Schriftsteller Charles Dickens und seinem letzten unvollendeten Roman „The Mystery of Edwin Drood“ werden in “Drood” die mysteriösen Begebenheiten erzählt, die Dickens widerfahren, nachdem er nur knapp dem Tod bei einem Eisenbahnunglück entgeht.

 ”Drood” - Mystery und Grusel

In den Trümmern verunglückten Zuges begegnet Dickens am 9.Juni 1895 einer seltsamen, schlanken Figur mit scharfen, weißen Zähnen namens ‚Drood‘. Wunderliche Geschichten hören Dickens und sein Freund Collins über diesen Mann und machen sich auf die Suche nach ihm. Ist er wirklich ein alt-ägyptischer Schamanenpriester, der in der Unterwelt Londons eine Armee von Gefolgsleuten kommandiert und für hunderte von Morden verantwortlich ist?

Auf der Höhe seines schriftstellerischen und gesellschaftlichen Erfolges verfällt Dickens in die besessene Suche nach dem rätselhaften Mann und taucht tief in die dunkle Unterwelt Londons ab.

Wilkie Collins als undurchsichtiger Erzähler in “Drood”

Der Erzähler, Wilkie Collins, ist ein ehemaliger Freund von Dickens und  war zu dieser Zeit ebenfalls ein bekannter Autor.  Das Buch ist demnach von einem stark personalen Erzähler geprägt, dessen Aussagen nicht immer der Wahrheit zu entsprechen scheinen. Collins ist aufgrund starker Schmerzen Laudanum abhängig - eine Opium-Tinktur, die den geistigen Zustand Collins nicht unberührt lässt.

Der Leser wird in die Undurchsichtigkeit des getrübten Geisteszustandes von Collins hineingezogen und erkennt schnell, dass gewisse Geistererscheinungen und ein scheinbar leibhaftiger Doppelgänger seiner Phantasie entspringen. Die Erzählperspektive sorgt somit für einen unzuverlässigen Erzähler, der den Leser dazu anhält, hinter den Aussagen Collins die Wahrheit zu ergründen.

Brillante Atmosphäre erzeugt eindrucksvolle Sogkraft

Sowohl die lebendige Charakterisierung von Dickens und Collins, als auch die unvorhersehbare Richtung der Handlung verleihen dem Buch das besondere Etwas an Lesefreude.  Bis zuletzt weiß der Leser nicht, wo die Story hinsteuert. Immer wieder schnellt die Geschichte in eine unerwartete Richtung, die dem Leser nicht zu erkennen gibt, worauf Simmons hinaus will. Ist es ein übersinnlicher Thriller, ein historischer Roman über zwei Autoren oder doch nur eine Drogengeschichte?

Mit immer wieder kleinen Gruseleinsprengseln, der Unwissenheit über die Glaubhaftigkeit des Erzählers und detaillierten Beschreibungen des Lebens im viktorianischen Zeitalter wird der Leser in die dunkle Atmosphäre der Londoner Unterwelt förmlich hineingesogen.


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Mit “Der Judas-Schrein” ist dem österreichischen Autor Andreas Gruber ein Buch gelungen, das einen wie eine Flutwelle in dunkle Abgründe mitreißt. Und das mitten im beschaulichen Gebirge Österreichs.

Cover zu “Der Judas-Schrein” © FestaDoch, wo andere Bergdörfer von Touristen bevölkert sind, gibt es auch diejenigen, die am liebsten nichts mit der Außenwelt zu tun haben möchten. Dort leben eigensinnige Leute in einer eingeschworenen Gemeinschaft, in die niemand so leicht eindringen, aber ebenfalls auch nicht so leicht ausbrechen kann.

Grein ist solch ein Ort. Und das Unheil kriecht auf leisen Sohlen… Grein ist aber auch der ehemalige Heimatort des Wiener Kommissars Alex Körner. Als er 14 Jahre alt war, musste er mit ansehen, wie seine Eltern grausam verbrannten. Seit 27 Jahren hat er daher das Dorf nicht mehr betreten und auch nach Möglichkeit einen weiten Bogen darum gemacht. Doch nun wird eine Leiche in Grein gefunden und Körner muss ermitteln.

Das 14-jährige Mädchen wird genau an ihrem Geburtstag tot aufgefunden. Alles und jeder ist verdächtig und auch der Tod selbst ist nicht gerade üblich: Scheinbar wurde das Rückrat des Mädchens von innen heraus zerfetzt. Wellen des Misstrauens schwappen den Ermittlern entgegen, genauso wie der strömende Regen, der sich ständig über Grein ergießt. Doch Körner steckt bald noch mehr im Morast: weiterlesen »


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“Die magische Bibliothek” ist ein ziemlich unbekanntes Buch vom doch einigermaßen bekannten Autor Michael Siefener. Obwohl es erst 2006 auf den Markt kam, kann man es jetzt nur noch über kleine Händler oder eben gebraucht kaufen. Zu Unrecht! Denn “Die magische Bibliothek” ist eine spannende und mitreißende Verbeugung vor den Altmeistern des Grusels und Horrors. Also, solltet ihr die Gelegenheit haben, dieses Buch zu erwerben, kann ich euch nur dazu raten… ;-)

Cover zu “Die magische Bibliothek” © MedusenblutDer Rechtsanwalt Albert Moll ist ein echter Büchernarr. Am wohlsten fühlt er sich in Gruselgeschichten. Eines Tages ruft ihn der geheimnisvolle Graf Roderich von Blankenstein auf sein Schloss in die Eifel. Dieser will sein Testament aufsetzen. Schon hier fühlt sich Moll in eine seiner liebsten Geschichten hineingezogen. (Na, kommt es euch auch bekannt vor? Richtig, Dracula!)

Zwei mysteriöse Frauen betören ihn und er erfährt von einer magischen und rätselhaften Bibliothek, in der sich alle seine liebsten Bücher befinden sollen…

Immer mehr gerät Moll, der eigentlich eher der ruhige, zögerliche Typ ist, in den Bann einer Geschichte, die ihm in der Handlung merkwürdig bekannt vor kommt. Autor Michael Siefener schafft es hier gekonnt bekannte und auch weniger bekannten Zitate aus der klassischen Grusel-Literatur einzubauen, von Stoker über Lovecraft bis hin zu Poe ist alles dabei. weiterlesen »


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Allein schon die Optik des neuen Buches von Neil Gaiman überzeugt: “Das Graveyard-Buch” ist eingeschlossen in eine Blechdose, die wie ein efeuberankter Grabstein aussieht. Wenn das nicht mal Grusel verspricht… Und hierbei gilt vor allem, was relativ selten im Buchhandel geworden ist: Der Schein trügt nicht. ;-)

Cover zu “Das Graveyard-Buch” © Arena VerlagViele werden Neil Gaiman von seiner Zusammenarbeit mit Terry Pratchett an dem Buch “Ein gutes Omen” oder von seiner Douglas Adams Biographie “Keine Panik!” her kennen. Nun hat er erneut die Bestseller-Listen gestürmt und das mit einem Kinderbuch der außergewöhnlichen Art. “Das Graveyard-Buch” hielt sich wochenlang an der Spitze der Bestsellerliste der New York Times und begeisterte sowohl große als auch kleinere Leser. So sehr, dass der Verlag es dann auch in einer Erwachsenenausgabe und in einer entschärften für die Jüngeren auf den Markt brachte.

Mit nicht einmal zwei Jahren muss ein kleiner Junge mit ansehen, wie ein skrupelloser Killer namens Jack seine ganze Familie tötet. Nur aus Zufall kann der kleine Kerl auf den nahe gelegenen Friedhof fliehen. Hier verliert der Mörder dann zum Glück die Spur des Jungen. Auf dem Friedhof taucht kurz der Geist seiner Mutter auf und bittet die anwesenden Seelen der Friedhofsgemeinschaft ihren Sohn zum Schutz aufzunehmen und groß zu ziehen. weiterlesen »


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Alte englische Herrenhäuser, verfluchte Bücher, fiese Geister und unheimliche Kirchen, genau die Dinge, die man für eine gute Gruselgeschichte braucht. Und genau diese hat der Schriftsteller M. R. James Anfang des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt, wenn nicht zu einer fast unerreichten Vollendung gebracht.

Cover zu “Berührungen der Nacht” © Festa VerlagGerade in diesem Poe-Jahr liegt es natürlich sehr nahe, sich mit der Gruselliteratur und ihren Anfängen zu befassen. Neben Edgar Allen Poe und H. P. Lovecraft, gehört Montague Rhodes James zu den wohl bedeutendsten Vertretern dieser Kunst. Seine Geschichten und sein Stil haben etliche andere Autoren beflügelt und inspiriert.

Die nun erschienene Sammlung von Kurzgeschichten “Berührungen der Nacht”, herausgegeben von Rainer Scheck und Erik Hauser, beweist auf hervorragende Weise M. R. James‘ literaturhistorische Bedeutung und dessen Nachwirkungen.

24 Geschichten lassen die große Zeit der englischen Geistergeschichten wieder aufleben. Neben James selbst kommen elf andere Autoren zu Wort, die sich in der Tradition von James sahen. Jeder Autor erhält dabei Platz für zwei Geschichten, alle möglichst unbekannt oder auf deutsch bisher noch nicht veröffentlicht, so auch die zwei Geschichten von James selbst. weiterlesen »


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Am 19. Januar jährte sich der Tod eines der größten Schriftsteller aller Zeiten zum 200. Mal: Edgar Allan Poe. Seine Geschichten führen uns tief in unsere Seele. Poe war ein Meister im Ausleuchten des menschlichen Inneren, seiner Abgründe, Ängste, Einsamkeiten, aber auch, was wohl nur wenige wissen, des Humors.

Poe hat maßgeblich zur Entstehung der Genres Horror beigetragen, aber auch die Detektivgeschichten oder die Science Fiction auf den Weg gebracht. Er ist mehr als nur blanker Grusel. Beim Lesen von Poe fühlen wir uns ertappt oder in unseren tiefsten Emotionen bestätigt. Er zeigt uns Aberglaube, Vorurteile und des Menschen Urängste auf. Doch Poe war auch ein brillanter Satiriker und Philosoph.

Endlich kann man sich von seinem breiten Spektrum auf einmal überzeugen, denn pünktlich zum Poe-Jahr hat der Insel-Verlag eine vier-bändige Sammlung all seiner Kurzgeschichten auf den Markt gebracht, die, und das muss man hier extra betonen, zusätzlich zum tollen Inhalt noch unschlagbar günstig ist. Für die über 1.500 Seiten zahlt man gerade mal 19.90 Euro! Und das bei solch einem Klassiker! Damit also gleich zu Beginn meine uneingeschränkte Kaufempfehlung… ;-) weiterlesen »


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Cover zu “Die Pendragon-Legende” © dtvBereits vor rund 80 Jahren hat der ungarische Autor Antal Szerb, das geschrieben, was heute aus der Feder von Autoren wie Umberto Eco stammen könnte. Lange war “Die Pendragon-Legende” vergessen und fristete ihr Dasein in den hintersten Regalen irgendwelcher Antiquariate. Doch in den letzten Jahren hat der Deutsche Taschenbuch Verlag die Werke von Szerb überraschenderweise wiederentdeckt und neu aufgelegt.

Eines meiner Lieblingsbücher von ihm ist “Die Pendragon-Legende“. Und obwohl bereits 1934 erschienen, kann es locker mit so manchen heutigen Mystery-Werken mithalten. Dieses Buch kann man denke ich, ohne Übertreibung, zu den Anfängen des Genres zählen. Antal Szerb hat seinen ganz eigenen Stil geschaffen und wäre mit Sicherheit berühmt geworden, hätte man ihn nicht 1945 im KZ ermordet…

János Bátky, ein ungarischer Gelehrter und absoluter Büchernarr, lernt durch Zufall in England den Earl von Gwynedd, Owen Pendragon, kennen. Die beiden teilen ihre Vorliebe für die Mystiker des 17. Jahrhunderts und so lädt der Earl Bátky auf sein Schloss nach Wales ein. Kurz vor der Abreise erhält dieser noch ein Warnung: Auf Pendragons Schloss soll es nicht mit rechten Dingen zugehen und auch der Earl selbst soll mysteriöse Experimente an unbekannten Tieren machen und diese sogar nach ihren Tod wieder zum Leben erwecken… weiterlesen »


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