Büchervielfalt

Für Leseratten & alle die lesen können
 


Ralf Schmitz und seine Mama

Autor: Nina
abgelegt in: Sachbuch

Nachdem Ralf Schmitz bereits ein Buch über seine im Methusalem-Alter befindliche Katze verfasst hat, hat er mit seinem jüngsten Buch eine weiter Hommage vollbracht – an seine Mama.


Dass Mütter nicht immer ganz einfach sind, weiß wohl jeder. Und das jede für sich ein absolut einzigartiges Original-Exemplar ist wohl auch. Ralf Schmitz ist diesem Phänomen in seinem Buch „Schmitz’ Mama“ nachgegangen.

Mit Fassungslosigkeit, Witz, Empörung oder schierer Verzweiflung widmet er sich Mamas großen und kleinen Eigenarten. Dabei kommt er nicht umhin, auch andere Familienmitglieder wie etwa die Schwester, seinen handwerklich gänzlich unbegabten Stiefvater oder die vergessliche Oma einzubeziehen. weiterlesen »


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Edgar Wallace

Autor: Nina
abgelegt in: Autoren

Edgar Wallace Krimis werden heute nicht mehr so häufig gelesen, wie vor gut 50 Jahren. Seine Werke bestehen trotzdem weiter in Filmen und Hörspielen. Ein Schriftsteller, von dem stets gesagt wurde „Es ist unmöglich von Edgar Wallace nicht gefesselt zu sein!“.

Edgar Wallace veröffentlichte mehrere dutzend Romane, die vielfach als Vorlage für Film und Theater verwendet wurden. Er war nicht nur einer der produktivsten, sondern auch der erfolgreichsten (englischen) Kriminalschriftsteller. weiterlesen »


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Axel Hacke gewährt uns mit Humor und Gelassenheit Einblick in sein Liebesleben, sodass man sich zwar am Ende nicht beraten, aber irgendwie getröstet fühlt.

Axel Hacke, der heute als Journalist und Schriftsteller in München lebt, schreibt für das Magazin der Süddeutschen eine Alltagskolumne. Die Geschichten in „Das Beste aus meinem Liebesleben“ stammen auch zum Teil aus älteren Kolumnen. Er holte diese Geschichten und Anekdoten für die Arbeit mit seiner Frau Ursula Mauder, die Jazzsängerin ist, an „Das Beste aus meinem Liebesleben: Geschichten und Songs über die Liebe an guten und schlechten Tagen“, heraus.  Nun ist aus der Zusammenarbeit für das Hörbuch auch ein kleines Büchlein mit alten und neuen Geschichten entstanden.

Axel Hacke hat es lieber, wenn die Zahnpastatube steht

Der Erzähler und seine Ehefrau Paola sind seit über 10 Jahren verheiratet und sehr verschieden. Während er alles gern genau geplant hätte, fordert sie mehr Spontanität, auch wenn sie schon vor 10 Minuten bei Freunden hätten eintreffen sollen, ist sie noch im Bad und föhnt sich die Haare. Er hat gerne einen Stuhl im Schlafzimmer stehen, auf dem er Sachen ablegt. Wohingegen sie der Meinung ist, der Stuhl sei zum Sitzen da. Er hätte gerne, dass die Zahnpastatube steht, sie legt sie aber immer hin. So unterschiedlich die beiden auch seien mögen, Axel weiß ganz genau, was er an seiner Paola hat. Mit einer ordentlichen Portion (Selbst-)Humor, hält Axel Hacke Paaren den Spiegel vor.

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David Nicholls: Zwei an einem Tag

Autor: Nina
abgelegt in: Romantik

David Nicholls’ Roman „Zwei an einem Tag“ erschien bereits 2009, stürmt bei uns aber gerade die Bestsellerlisten – Nicht zuletzt dank der Verfilmung, die am 03. November mit Anne Hathaway in den Kinos gestartet ist.

In „Zwei an einem Tag“ erzählt David Nicholls die Geschichte zweier Menschen, die eigentlich zusammengehören, dies jedoch erst nach Jahren voller Enttäuschungen und verpassten Chancen selbst begreifen. Was zunächst wie eine seichte Liebesgeschichte daherkommt, entpuppt sich so bei näherem Hinsehen als unterhaltsamer Blick auf das menschliche Unvermögen, das zu erkennen, was eigentlich am naheliegendsten wäre, und gibt dem Leser die Aufgabe, auch einmal über sich selbst nachzudenken.

„Zwei an einem Tag“ von David Nicholls

Mit 20 ist es nichts Ungewöhnliches, eine ganze Nacht gemeinsam mit Jemandem zu verbringen, den man gerade erst kennengelernt hat. Und so ist auch erst einmal nichts dabei, dass Emma und Dexter am darauf folgenden Tag sogleich wieder getrennte Wege gehen. Doch obwohl – oder gerade weil? – die beiden höchst unterschiedlichen Persönlichkeiten so wenig voneinander wissen, können sie einander in den Folgejahren nicht vergessen.
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Marc-Uwe Kling hat einen neuen  Nachbarn und bald einen neuen Mitbewohner, ein Känguru. Doch nicht irgendein Känguru: Es ist politisch aktiv, Kommunist und Nirvana-Fan.


„Es klingelt an der Türe. Ich öffne. Vor der Türe steht ein Känguru.“

So beginnt das Buch vom Poetry-Slammer Marc-Uwe Kling. Sollte es eines Morgens bei Ihnen klingeln und Ihr neuer Nachbar, sei er ein Känguru oder nicht, fragt nach Eiern für Pfannkuchen, merken Sie sich jetzt schon, sie sollten „Nein“ sagen. Es sei denn, Sie sind so aufgeschlossen wie Marc-Uwe Kling und lassen sich auf das Abenteuer Känguru ein. Das Känguru ist Kommunist, war beim Vietcong, ist ein professioneller Schnorrer und Teil der jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung.

Die Känguru Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers

Wenn der neue Nachbar an der Tür klingelt und nach Eiern für Pfannkuchen fragt, ist das noch akzeptabel. Wenn der neue Nachbar nach kurzer Zeit erneut klingelt, um sich erst Salz, dann Milch, Mehl, Öl und eine Pfanne zu leihen, ist das schon dreist. Wenn der Nachbar dann noch fragt, ob er den Herd bei Ihnen benutzen kann, Sie Ja sagen und er Sie dann noch losschickt um Hackfleisch, „Nicht von Lidl!“, zu besorgen, sind sie mitten im ersten Kapitel der Känguru Chroniken.
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Till Eulenspiegel ist der Titelheld eines Volksbuches, dessen ältestes erhaltenes Exemplar bereits aus dem frühen 16. Jahrhundert stammt. Wer der Verfasser der Geschichten war, konnte bis heute nicht eindeutig geklärt werden.

Die Erzählung von Till Eulenspiegel gehört zu den wichtigsten Schriften der deutschen Literaturgeschichte und wurde im Laufe der Zeit in verschiedene Sprachen übersetzt und in vielen überarbeiteten, teils auch modernisierten Fassungen herausgegeben. In der ursprünglichen niederdeutschen Schreibweise war die Figur noch als Dyl Ulenspegel bekannt und das Buch hieß einst „Ein kurtzweilig Lesen von Dyl Ulenspiegel, geboren uß dem Land zu Brunßwick, wie er sein leben volbracht hat …“. Diverse Literaturforscher und Historiker haben sich daran gemacht, den Verfasser des Buches zu identifizieren, doch unter den möglichen Kandidaten konnte der Autor bisher nicht mit Sicherheit herausgefiltert werden.
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Ein Buch der besonderen Art: 432 Seiten voll von Geschichten, Fotos und Dokumenten, die den Leser in ihre Welt ziehen und ihn bis zur letzten Zeile nicht mehr loslassen. Ein Roman wie zwei berührende Geschichten der Geschichte, die wunderbar ineinander verwunden sind und den Leser in einer tiefen Umarmung auffangen.

Beim zweiten Roman des Jungautoren Foer ist alles extrem laut und unglaublich nah: Die Terroranschläge auf die New Yorker Twin Towers am 11. September 2001 sowie die Bombardierung Dresdens aus dem Leben der Großeltern des neunjährigen Protagonisten Oskar sind so eindringlich und bildhaft beschrieben, dass man beim Lesen die einstürzenden Gebäude und die Schreie förmlich extrem laut hören kann.

Unglaublich nah gehen dem Leser auch die klar gezeichneten Charaktere im Roman. Noch nie kam man einer Romanfigur so nahe und konnte die Welt mit seinen Augen sehen. Das liegt unter anderem daran, dass dem Leser im Roman Oskars Fotos und andere Dokumente seiner Welt zum Anfassen nahe rücken. Die entstehenden Parallelen der Zeitsprünge und Erzählperspektiven mögen gewagt sein, aber Foer trifft mit keinem Wort eine politische Aussage, sondern lässt Menschen ihren Umgang mit Leid darstellen. weiterlesen »


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Michael J. Fox schrieb sich mit seiner Autobiographie „Comeback“ in die Bestsellerlisten, teilte sein Schicksal mit der Welt und bewegte seine Fans wie mit keinem seiner Filme zuvor.

Michael J. Fox berichtet in „Comeback“ von seinem Leben mit Parkinson. Die im Jahre 2002 unter dem englischen Titel „Lucky Man“ erschienene Autobiographie ist die ganz persönliche Darstellung eines Mannes, der ganz oben war und von einem Schicksalsschlag nach unten gerissen wurde. Das Buch ist ehrlich, humorvoll, traurig und bewegend, und trotz der tragischen Geschichte ist da auch immer eine Spur von Optimismus, der die Erzählung zu etwas ganz Besonderem macht.
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„Frühlings Erwachen“ von Frank Wedekind ist ein Drama, das zu den meist aufgeführten Stücken der deutschen Theatergeschichte zählt. Es berichtet von den Irrwegen des Erwachsenwerdens und dem schwierigen Aufeinandertreffen von sexueller Neugier und gesellschaftlichen Konventionen.

„Frühlings Erwachen“ erschien erstmals 1891, seine Uraufführung auf der Theaterbühne feierte das Stück von Frank Wedekind aber erst 1906. Die Geschichte trägt den Untertitel „Eine Kindertragödie“ und erzählt vom Erwachsenwerden einer Gruppe Jugendlicher, die sich mit den Schwierigkeiten der Pubertät und ersten aufkeimenden Gefühlen in einer Welt, die ihnen jede Neugier sofort austreiben möchte, herumplagen. Die hierin enthaltene Kritik an der Gesellschaft und ihrer Moral machte es schwierig, einen Verlag für die Publikation zu gewinnen, und Wedekind veröffentlichte das Buch schließlich auf eigene Kosten.

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Rocko Schamoni brachte mit „Tag der geschlossenen Tür“ im Januar die mehr oder minder direkte Fortsetzung seines erfolgreichen Buches „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“ auf den Markt. Zumindest gibt es ein Wiedersehen mit Protagonist Michael Sonntag.

Rocko Schamonis neuester Roman trägt einen ebenso ironisch gehaltvollen Titel wie schon sein Vorgänger. „Tag der geschlossenen Tür“ erzählt von einem alten Bekannten: Michael Sonntag. Der Protagonist aus „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“ scheint noch immer keinen Sinn in seinem Leben gefunden zu haben und fügt sich seinem Schicksal.

Einerseits ist er zu bemitleiden, dieser arbeitslose, gescheiterte Kunststudent, der sein Dasein als antriebsloser Single fristet. Andererseits würde man ihm aber auch gerade aufgrund seiner Antriebslosigkeit und Schicksalsergebenheit gern einmal ordentlich den Marsch blasen. weiterlesen »


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