Klaus Mann entstammte einer berühmten Familie, sein Vater Thomas Mann ist bis heute einer der populärsten Schriftsteller der deutschsprachigen Literatur. Im Schatten des Vaters führte Klaus Mann ein kurzes Leben.
Obwohl Klaus Mann großes Talent besaß, sah er sich immer im Schatten seines Vaters. Seine Tagebücher offenbaren nicht nur diese Problematik, sondern auch seine Drogensucht, seine gescheiterten (homosexuellen) Beziehungen und seine Verzweiflung angesichts der Machtübernahme des NS-Regimes und dem späteren Kriegsausbruch. weiterlesen »
Krieg und Frieden ist ein außergewöhnliches Meisterwerk der Weltliteratur und eines der beispiellosesten Werke, die es überhaupt gibt. Tolstoi hat sich mit der Geschichte um die Zeit des napoleonischen Feldzuges gegen Russland unsterblich gemacht.
Zugegeben, es ist ein ganz schöner Zeitaufwand zu einer der zahlreichen Ausgaben von Leo Tolstois Krieg und Frieden zu greifen und es bis zum Ende zu lesen. Ich gebe an dieser Stelle zu, dass es auch mir noch nicht vollständig gelungen ist, doch bisher ist meine Meinung trotzdem, dass es sich in jedem Fall lohnt. weiterlesen »
Die aktuelle Spiegel-Bestsellerliste im Bereich Sachbuch führt ein Buch an, bei dem der Leser schwankt zwischen Lachen, Fremdschämen und Selbstfindung – der grandiose Nachfolger über peinliche SMS von „Du hast mich auf dem Balkon vergessen“
Wer die Nacht zum Tag macht und den einen oder anderen über den Durst trinkt, der sollte sein Mobiltelefon besser nicht in greifbarer Nähe haben. Neben der fast schon zum Standard gewordenen Beischlafaufforderung an den Ex-Partner, gibt es auch andere peinliche SMS, die man praktisch schon bereut, wenn man die Taste zum Senden drückt.
Aber auch wenn der Promille Gehalt überschaubar bis nicht vorhanden ist kann es vorkommen, dass man peinliche SMS verschickt, die einem normalerweise nie über die Finger gleiten würden. Zum Glück sind viele dieser kostbaren kleinen Schätze in so manchem Telefonspeicher erhalten geblieben. weiterlesen »
„Wachstumsschmerz“ ist der neue Roman von Sarah Kuttner. Sie setzt sich humorvoll und nachdenklich mit der Sehnsucht nach, und der Angst vor, dem Erwachsenwerden auseinander.
Luise und Flo sind seit dreieinhalb Jahren zusammen und da sie noch nicht reif für Kinder sind, sie aber den nächsten Schritt gehen wollen, beschließen sie, dass der nächste Schritt für sie Zusammenziehen ist. Einfacher gesagt als getan.
Seit einem halben Jahr suchen die beiden schon, doch es scheint nicht so einfach zu sein, eine passende Wohnung zu finden. Für beide wäre es das erste Mal, dass sie mit einem Partner zusammenziehen, daher ist dieser Schritt für sie noch größer.
In „Wachstumsschmerz“ beschäftigt sich Sarah Kuttner mit der Angst und zugleich der Sehnsucht, die einen überkommt wenn man Anfang dreißig ist – Erwachsen werden.
Die Liebe ist bei Flo und Luise gekommen um zu bleiben. Nachdem sie schon drei Jahre zusammen sind, denken sich beide und bekommen es auch von ihrem Freundeskreis, bei denen „…einige […] schon das zweite Kind“ planen, vorgelebt, dass es an der Zeit ist, den nächsten Schritt zu gehen, zusammenzuziehen. Luise ist Herrenschneiderin, geht ab und zu auch zu Castings obwohl sie eigentlich keine Karriere beim Film anstrebt, während Flo Manager einer Kletterhalle ist. weiterlesen »
Eugen Ruge hat mit seinem Debütroman, der teilweise autobiographische Züge hat, aber auch eine deutsche Familiengeschichte der letzten 50 Jahre ist, die Kritiker überrascht.
„In Zeiten des abnehmenden Lichts“ ist Eugen Ruges erster Roman. Der 57 jährige erhielt sogar, obwohl sein Buch erst im Herbst 2011 erschienen ist, schon 2009 für sein Romanmanuskript den Alfred Döblin Preis. Dies beschaffte ihm noch beste Aussichten auf den Deutschen Buchpreis, der ihm dieses Jahr auch verliehen wurde. Wie viele sagen, sei sein Roman die perfekte Mischung für den Deutschen Buchpreis gewesen, da es sich bei „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ um ein Stück deutsche Geschichte in Form eines Familienromans handelt.
Der Roman erzählt eine Familiengeschichte, die über vier Generationen geht. Beginnen tut sie bei Charlotte und Wilhelm, die während des Zweiten Weltkriegs nach Mexiko geflüchtet waren, und nun in den fünfziger Jahren wieder nach Deutschland zurückkehren. Als überzeugte Kommunisten, möchten sie am politischen Geschehen der DDR teilhaben. Ihr Sohn Kurt, der 15 Jahre in einem Arbeitslager gefangen war, folgt ihnen in den siebziger Jahren, mit seiner russischen Frau Irina. Ihre beiden Söhne, von denen einer Alexander, das Alter-Ego des Autors, ist, verbringen ihre Kindheit und Jugend in einem mehr oder wenigen gewöhnlichen Elternhaus in der DDR. Als jedoch 1989 die Grenze fällt, geht Alexander in den Westen. Die letzte Generation in „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ ist der jugendliche Markus, Alexanders Sohn.
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Im Jahre 1957 wurde “On the Road”, von Jack Kerouac, veröffentlicht. Es gibt bis heute wenige Bücher die eine ganze Generation beeinflusst haben. “On the Road” gehört dazu.
Jack Kerouac’s „On the Road“ (oder dt. Unterwegs) beschreibt die rastlose Reise eines jungen Mannes, der vom Amerika der späten 1940ern müde war. Die Geschichte wurde durch ihr rasantes Tempo, die schrägen Charaktere und das rauschhafte Suchen nach dem wahren amerikanischen Traum, zum Manifest einer Generation, der „Beat Generation.“ Erstmals ist letztes Jahr, nach gut 50 Jahren, die Urfassung von „Unterwegs“ erschienen. So wie Kerouac es haben wollte. weiterlesen »
Eine Geschichte, die sich um ein mysteriöses Familiengeheimnis dreht, lesen alle Menschen gern. Denn die Neugier ist einfach zu groß, das Geheimnis zu lüften. Ein solches Familienrätsel können die Leser im Buch „Der verborgene Garten“ von Kate Morton lösen.
Der Roman „Der verborgene Garten“ von Kate Morton spielt sowohl in England als auch in Australien. Es wird die Geschichte von vier Frauen erzählt, wovon sich jeweils nur zwei kennen, aber jedoch auf irgendeine Art und Weise miteinander verbunden sind.
Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Große Menschen sprachen große Reden. Gerhard Jelinek hat sie gesammelt.
Wer kennt das nicht: Man steht vor einem Politiker, bei einer Demo oder sieht sich eine Preisverleihung im TV an. Und man kann nichts anderes als dem Redner zustimmen.
Jesus Christus, Joseph Goebbels, Kaiser Hirohito, Helmut Kohl, Lech Walesa, Václav Havel, Michail Gorbatschow, Martin Luther King, Nelson Mandel sind nur einige der Reden die Jelinek in seinem Buch behandelt. Doch so sehr diese Menschen ihre Zuhörer auch fesselten- nicht immer sprachen sie die Wahrheit, sondern führten die Menschen in Hass und Verderben. “Reden, die die Welt veränderten” dreht sich um Reden die Geschichte gemacht haben.
Dr. Gerhard Jelinek begann nach dem rechtswissenschaftlichen Studium in der Innenpolitik-Redaktion der Tageszeitung „Die Presse“. Danach war er unter anderem beim Magazin „Wochenpresse“ und beim ORF tätig.
Zur Zeit ist Jelinek Leiter der Abteilung „Dokumentation und Zeitgeschichte“ im Österreichischen Fernsehen. Für seine journalistische Arbeit bekam er den Leopold-Kunschak-Preis und 2009 mit dem „Fernsehpreis der Erwachsenenbildung“. Zuletzt erschien sein Buch „Nachrichten aus dem 4. Reich”.