Charlotte Link – Der Beobachter
Charlotte Link hat es mit ihrem neuen Roman mal wieder geschafft, sich auf Erfolgskurs zu begeben und das zu Recht. Ihr neuer Roman ist spannungsgeladen und hat Suchtfaktor.
Charlotte Link schafft es nun seit Jahren sich erfolgreich auf dem literarischen Markt zu behaupten. Ihr aktueller Roman ist wie schon so einige seiner Vorgänger wieder auf den ersten Platz der Spiegel-Bestsellerliste im Bereich Taschenbuch geklettert.
Ein Beobachter und ein Serienmörder
Im ersten Teil ihres Romans greift die Autorin zu einem beliebten erzählerischen Stilmittel. weiterlesen »
David Nicholls’ Roman „Zwei an einem Tag“ erschien bereits 2009, stürmt bei uns aber gerade die Bestsellerlisten – Nicht zuletzt dank der Verfilmung, die am 03. November mit Anne Hathaway in den Kinos gestartet ist.
In „Zwei an einem Tag“ erzählt David Nicholls die Geschichte zweier Menschen, die eigentlich zusammengehören, dies jedoch erst nach Jahren voller Enttäuschungen und verpassten Chancen selbst begreifen. Was zunächst wie eine seichte Liebesgeschichte daherkommt, entpuppt sich so bei näherem Hinsehen als unterhaltsamer Blick auf das menschliche Unvermögen, das zu erkennen, was eigentlich am naheliegendsten wäre, und gibt dem Leser die Aufgabe, auch einmal über sich selbst nachzudenken.
Mit 20 ist es nichts Ungewöhnliches, eine ganze Nacht gemeinsam mit Jemandem zu verbringen, den man gerade erst kennengelernt hat. Und so ist auch erst einmal nichts dabei, dass Emma und Dexter am darauf folgenden Tag sogleich wieder getrennte Wege gehen. Doch obwohl – oder gerade weil? – die beiden höchst unterschiedlichen Persönlichkeiten so wenig voneinander wissen, können sie einander in den Folgejahren nicht vergessen.
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„Früchte des Zorns“ von John Steinbeck gehört zu den Klassikern der modernen Literaturgeschichte. Der Roman schildert eindrucksvoll den Überlebenskampf armer Farmerfamilien während der Großen Depression.
John Steinbeck schuf mit seinem naturalistischen Roman „Früchte des Zorns“ ein literarisches Monument über die traurige Realität in den USA der 1930er Jahre. Das Buch erschien erstmals 1939 unter dem Originaltitel „The Grapes of Wrath“, ein Jahr bevor Steinbeck dafür den Pulitzer Prize erhielt. Zu seiner Zeit von einigen Politikern, Industriellen und Großgrundbesitzern stark kritisiert, gilt der Autor nichtsdestotrotz als einer der wichtigsten Literaten seiner Generation und wurde daher schon 1962 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. „Früchte des Zorns“ ist wohl der bekannteste Roman des Autors, dabei sind beispielsweise die Erzählungen „Von Menschen und Mäusen“ (1937) oder „Jenseits von Eden“ (1952) ebenso eindrucksvoll und berührend.
Der Roman erzählt die Geschichte der Familie Joad, die das Land, das ihr eins gehörte, inzwischen nur noch zur Pacht bewirtschaften darf. Die anhaltende Dürre und die wirtschaftliche katastrophale Lage stürzen viele Farmer in den finanziellen Ruin, und schließlich wird auch die Familie Joad von ihrer Farm vertrieben. Geleitet von den Geschichten über den „goldenen“ Südwesten und getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben machen sich die Joads auf den beschwerlichen Weg von Oklahoma nach Kalifornien. Doch dort angekommen finden sie statt Arbeit und Wohlstand nur noch mehr Armut, Ausbeutung, Neid und Fremdenhass… weiterlesen »
Robert Louis Stevenson erzählt in „Die Schatzinsel“ eine Geschichte von Piraten, vergrabenen Schätzen und abenteuerlichen Reisen über die See, von Loyalität und Verrat, von moralischer Integrität und vollkommener Verdorbenheit.
Robert Louis Stevenson war ein schottischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, der sich mit Reiseliteratur, Abenteuergeschichten und Historienromanen einen Namen machte. Neben der schön schaurigen Erzählung über „Dr. Jekyll und Mr Hyde“ ist „Die Schatzinsel“ wohl sein bekanntestes Werk. Es erschien zunächst 1981/82 als mehrteilige Reihe in einer Zeitschrift und bereits im Folgejahr als Bucherstdruck. Heute zählt der Roman zu den Klassikern der Jugendliteratur, und unzählige Drehbuchschreiber haben die Geschichte immer wieder für Film und Fernsehen aufbereitet und sie damit bis heute lebendig gehalten.
„Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas zählen nicht zuletzt dank Hollywood zu den bekanntesten Helden der Kulturgeschichte. Der Roman ist der Auftakt zu einer Trilogie, deren weitere Bände jedoch nie den Bekanntheitsgrad des Erstlings erlangen konnten.
„Die drei Musketiere“ gehören als Romanhelden zu den populärsten Figuren der Literatur und Alexandre Dumas’ Buch zählt zu den Klassikern der Weltliteratur. Bereits 1921 fanden D’Artagnan und Co erstmals den Weg in das Medium Film, seitdem suchen sich Hollywood-Autoren die Abenteuer der Degen-Schwinger regelmäßig als Vorlage für einen weiteren Streifen aus. Auch auf dem Roman basierende Fernsehserien und Theateraufführungen wurden schon mehrfach produziert, und in der Romanwelt selbst wie beispielsweise in „Der Club Dumas“ wurde das Thema ebenfalls mehrfach aufgegriffen. Trotzdem oder gerade deswegen lohnt es sich, einmal selbst zur literarischen Urform der Geschichte zu greifen.
Victor Hugo schuf mit „Der Glöckner von Notre Dame“ einen Klassiker der Weltliteratur. Die Geschichte um den buckligen Quasimodo, die nicht zuletzt dank zahlreicher Adaptionen in Film und Theater weltbekannt geworden ist, sollte Jeder aber wenigstens einmal auch gelesen haben.
Victor Hugo veröffentlichte seinen Roman „Der Glöckner von Notre Dame“ erstmals 1831. Seitdem wurde die Geschichte unzählige Male in verschiedenen Medien nacherzählt. Dieses Drama gehört zu jener Gattung von Erzählungen, deren Titel kaum Jemand nicht kennt, die jedoch andererseits die wenigsten tatsächlich selbst gelesen haben. Dabei lohnt sich der Griff zu diesem Klassiker durchaus, auch wenn der ausschweifende Erzählstil für moderne Leser nicht ganz einfach zu bewältigen ist.
„Wie durch ein Wunder“ von Ben Sherwood ist Drama und Geistergeschichte zugleich und fand wenige Jahre nach seiner Veröffentlichung schon den Weg in die Kinos. Für Freunde von Kitsch und Gefühl ist der Roman genau das Richtige.
Der U.S.-amerikanische Autor, Journalist und Unternehmer Ben Sherwood veröffentlichte seinen ersten Roman 1996, damals noch unter einen Pseudonym. Das Fantasy-Drama „Wie durch ein Wunder“ erschien erstmals 2004 unter dem Original-Titel „The Death and Life of Charlie St. Cloud“, 2010 wurde ein Film daraus. Die Hauptrolle übernahm Zac Efron, und seinem Alter geschuldet wurden einige Änderungen in der Zeitlinie des Romans vorgenommen. Wer also die ursprüngliche Geschichte kennen lernen möchte, sollte sich lieber das Buch vornehmen.
Sherwood erzählt von einem tragischen Autounfall, bei dem der 12-jährige Sam ums Leben kommt. Sein 15-jähriger Bruder Charlie, der das Unfallauto verbotenerweise gefahren hat, entrinnt nur knapp dem Tod. Für einen kurzen Moment sind die Brüder gemeinsam in einer Übergangswelt zwischen Leben und Tod gefangen, und hier geben sie sich das Versprechen, sich niemals im Stich zu lassen.
Der mexikanische Filmemacher Guillermo del Toro ist ein Meister des phantastischen Kinos. Doch mittlerweile hat er sich auch einem anderen Medium zugewandt und präsentiert mit „Die Saat“ seinen ersten Roman.
Regisseur und Filmproduzent Guillermo del Toro ist den Meisten spätestens seit seinem Oscar-prämierten Drama „Pan’s Labyrinth“ ein Begriff. Nun ist er auch unter die Schriftsteller gegangen – eigentlich keine Überraschung, verfasste er doch zu einigen seiner Filme bereits selbst das Drehbuch. Gemeinsam mit Bestseller-Autor Chuck Hogan wagte er sich jetzt aber nicht nur an das Schreiben seines ersten Romans, sondern an den Beginn einer ganzen Trilogie. Als Nachfolger von „Die Saat“, erstmals 2009 unter dem Originaltitel „The Strain“ erschienen, waren nämlich von Beginn an zwei weitere Bände geplant.
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Rocko Schamoni brachte mit „Tag der geschlossenen Tür“ im Januar die mehr oder minder direkte Fortsetzung seines erfolgreichen Buches „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“ auf den Markt. Zumindest gibt es ein Wiedersehen mit Protagonist Michael Sonntag.
Rocko Schamonis neuester Roman trägt einen ebenso ironisch gehaltvollen Titel wie schon sein Vorgänger. „Tag der geschlossenen Tür“ erzählt von einem alten Bekannten: Michael Sonntag. Der Protagonist aus „Sternstunden der Bedeutungslosigkeit“ scheint noch immer keinen Sinn in seinem Leben gefunden zu haben und fügt sich seinem Schicksal.
Einerseits ist er zu bemitleiden, dieser arbeitslose, gescheiterte Kunststudent, der sein Dasein als antriebsloser Single fristet. Andererseits würde man ihm aber auch gerade aufgrund seiner Antriebslosigkeit und Schicksalsergebenheit gern einmal ordentlich den Marsch blasen. weiterlesen »
„Ich weiß nicht, wie Sie an diese Zeilen geraten sind. Ich weiß nur, dass sie nicht für Sie bestimmt sind. Das Protokoll des Grauens sollte niemandem in die Hände fallen. Nicht einmal Ihrem größten Feind.“ Das sind die ersten Zeilen aus dem Buch Der Augensammler von Sebastian Fitzek und lassen darauf schließen, dass es sich um ein sehr spannendes, grauenhaftes und zugleich trauriges Buch handelt.

Der Protagonist Alexander Zorbach, ein Ex-Polizist, der jetzt als Enthüllungsreporter arbeitet, geht auf die Suche nach dem „Augensammler“. Dieser Serienmörder tötet erst die Mutter, entführt das Kind und gibt der Mutter eine Stoppuhr in die Hand mit der Zeitangabe 45 Stunde. Nun hat der Vater 45 Stunden Zeit sein Kind wiederzufinden bevor es erstickt. Leider ist es den Vätern unmöglich das Kind in dieser Zeit zu finden. Die gefundenen Kinderleichen weisen immer eine Besonderheit auf, ihnen fehlt ein Auge.