Büchervielfalt

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Archiv: Satire

Marc-Uwe Kling hat einen neuen  Nachbarn und bald einen neuen Mitbewohner, ein Känguru. Doch nicht irgendein Känguru: Es ist politisch aktiv, Kommunist und Nirvana-Fan.


„Es klingelt an der Türe. Ich öffne. Vor der Türe steht ein Känguru.“

So beginnt das Buch vom Poetry-Slammer Marc-Uwe Kling. Sollte es eines Morgens bei Ihnen klingeln und Ihr neuer Nachbar, sei er ein Känguru oder nicht, fragt nach Eiern für Pfannkuchen, merken Sie sich jetzt schon, sie sollten „Nein“ sagen. Es sei denn, Sie sind so aufgeschlossen wie Marc-Uwe Kling und lassen sich auf das Abenteuer Känguru ein. Das Känguru ist Kommunist, war beim Vietcong, ist ein professioneller Schnorrer und Teil der jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörung.

Die Känguru Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers

Wenn der neue Nachbar an der Tür klingelt und nach Eiern für Pfannkuchen fragt, ist das noch akzeptabel. Wenn der neue Nachbar nach kurzer Zeit erneut klingelt, um sich erst Salz, dann Milch, Mehl, Öl und eine Pfanne zu leihen, ist das schon dreist. Wenn der Nachbar dann noch fragt, ob er den Herd bei Ihnen benutzen kann, Sie Ja sagen und er Sie dann noch losschickt um Hackfleisch, „Nicht von Lidl!“, zu besorgen, sind sie mitten im ersten Kapitel der Känguru Chroniken.
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Ein vergnügliches Buch gegen den Jugendwahn – So könnte man Virginia Ironsides Bestseller “Nein! ich will keinen Seniorenteller!” beschreiben. Ihr Alter Ego Marie Sharp fängt mit 59 Jahren das Tagebuch schreiben an, und erzählt von ihrem Alltag. Mal humoristisch bis zynisch, und zuweilen auch nachdenklich.

Marie Sharp steht im Herbst des Lebens, und fühlt sich dabei pudelwohl. Sie wettert gegen 60 jährige Berufsjugendliche, und propagiert die Vorzüge des Alters. Das Buch fasst ein bewegtes Jahr zusammen, in dem Marie Grossmutter wird, ihren besten Freund verliert, aber schliesslich wieder mit ihrer Jugendliebe zusammen kommt. Mit viel britischem Humor beschreibt Virginia Ironside die Zeit, in der man es geniessen kann, nicht mehr jung sein zu müssen.

granny dj© flickr.com/dubassy

Nein! Ich will keinen Seniorenteller! – Reif und Spass dabei

Bereits am deutschen Titel lässt sich erkennen, wie die Horrorvorstellungen vor dem Alter von Land zu Land variieren. Der Titel der britischen Originalausgabe (No! I don’t Want to Join a Book Club!) zeigt, dass hier weiterlesen »

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Wollten wir nicht immer schon mal in die Welt des Teufels eintauchen und wissen, was sich Satan so bei dem ganzen denkt was er fabriziert?

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Lange haben die Fans auf ein neues Buch von Dirk Bernemann gewartet. Doch wer sich auf die Fortsetzung in seinem Bücherregal freut wird enttäuscht.

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Psychiater und Bestsellerautor Manfred Lütz stellt sein neuestes Werk vor: „Irre – Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen. Eine heitere Seelenkunde.“ Wie der satirische Titel schon verrät, hat Lütz nicht eine schlichte Abhandlung der Psychologie veröffentlicht, sondern eine Gesellschaftskritik. Wahnsinnig, irre oder doch ganz normal?

Spannend ist der Themenbereich Psychologie für die meisten von uns. Seelische Probleme und Krankheiten sind oft nicht greifbar und abstrakt, und daher umso interessanter. Manfred Lütz gibt nun neugierigen Lesern in seinem Sachbuch einen tiefer gehenden Einblick in Psychiatrie und Psychologie. Der Demenzkranke, der Depressive, der Schizophrene – mit wissenschaftlichen Grundlagen und unterhaltenden Anekdoten werden sie beschrieben.

Verständnis wecken

Das wesentliche Ziel des Buches ist es, eine neue Verständlichkeit gegenüber psychisch Kranken aufzubauen. Die allgegenwärtige Abgrenzung von normal und irre soll aufgehoben werden. Suchtkranke und Manisch-Depressive sind nicht mehr die „anderen“, sondern Teil unserer Gesellschaft. Die „Diktatur der Normalität“, wie Lütz sie nennt, muss abgeschafft werden. Dies erreicht Lütz auch, indem er die psychologischen Mythen verständlich erklärt und so greifbar macht. weiterlesen »

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Weihnachten ist die Zeit der Besinnlichkeit und das Fest der Liebe? Im Fernsehen vielleicht. Weihnachten heißt für viele Menschen ein finanzieller Mehraufwand und purer Stress. Die folgenden Buchtipps gehen deswegen an die Leute, die zwar das Weihnachtsfest nicht missen wollen, aber die Geschichten von Dickens und Co im Schlaf herunter beten können.

Büchertipps zu Weihnachten wie Charles Dickens’ Christmas Carol, dem Klassiker um den Geizhals Ebenezer Scrooge, die Weihnachtsgeschichte oder „Das Fest“ von John Grisham sind den meisten Lesern bekannt. Hier also mal ein paar neue Geschichten und Bücher, die sich teilweise auch zum Vorlesen eignen, allerdings nicht unbedingt für Kinderohren.



Büchertipps zu Weihnachten: Kästner und der Weihnachtsmann

Deutschlands Vorzeigepessimist, Moralist und wohl einer der bedeutendsten Satiriker, Erich Kästner, machte natürlich auch vor den Feierlichkeiten rund um Christi Geburt nicht halt. Nachdenkliche und auch mal weniger humoristische Geschichten und Verse, die er zu Lebzeiten in seinen Zeitungs-Kolumnen veröffentlichte, werden hier unter dem Buchtitel „Interview mit dem Weihnachtsmann: Kindergeschichten für Erwachsene“ zusammengetragen. weiterlesen »

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Dieter Nuhr, Comedystar und Kabarett-Erfolgsgarant, machte sich mit einem Kameramann auf die Reise um die Welt und stellte sich und vor allem anderen die Frage, was Glaube ist und für die Menschheit bedeutet. Polemisch und humoristisch trägt er seine geistigen Ergüsse in dem Buch „Wer’s glaubt, wird selig“ zusammen.

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Wer’s glaubt, wird selig

Dieter Nuhr, bekannter Comedystar aus den Medien, machte sich mit seinem Buch „Wer’s gaubt wird selig“ auf eine Reise durch die Welt und philosophiert meist sarkastisch-bissig, nie jedoch ohne ein Quäntchen Humor, über Glaubensfragen. Dabei arbeitet er immer haarscharf an Stammtischpolemik und den ewigen Klischees vorbeischrammend weitestgehend philosophisch und kritisch. So parodiert er die gesamte Menschheit und liefert den ein oder anderen Denkanstoß. Er setzt sich z.B. mit den Werken des Aufklärers Kant und Fundamentalogen Martin Heideggers auseinander und gibt Thesen und Erkenntnisse so wieder, dass sie leicht zu verstehen sind.

Dieter Nuhr Comedyshow

Aber nicht nur Religion, Moral, Ethik und Philosophie pflückt Dieter Nuhr auseinander, er überträgt seine Erkenntnisse und Beobachtungen auch auf Themen des Alltags. Liebe, Sex, Reichtum, Tod, Leben, Horoskope – was für einen Stellenwert sie für die Menschheit haben und womit sich dieser begründet, hinterfragt der Kabarettist kritisch. Nuhr wagt es auf seiner abenteuerlichen  Glaubenshinterfragung sogar den weiterlesen »

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Macho Man von Moritz Netenjakob

Autor: Nina
abgelegt in: Satire

Moritz Netenjakobs Macho Man ist in Wahrheit weder ein Draufgänger noch Frauenheld. Ganz im Gegenteil, der 30-jährige Daniel ist ein echter Frauenversteher. Nach einer gescheiterten Beziehung fliegt Daniel in die Türkei – Urlaub und Abstand ist das was er jetzt braucht. Sein bester Kumpel arbeitet als Animateur in einem der Touristen überfluteten Urlaubsorte und so hat er sich doch entschlossen einmal Urlaub zu machen.

Am Urlaubsort angekommen verguckt sich Daniel sofort in eine Kollegin seines Freundes, die Türkin Aylin, von da an steht seine Welt auf dem Kopf und die Reise nimmt eine unerwartete Wendung an.

Moritz Netenjakob porträtiert den typischen Frauenversteher, der so gar kein Macho Man ist, sondern von seinen Eltern der 68er Bewegung viel mehr zum Respekt gegenüber der Frau erzogen wurde. Doch während Daniel nicht die geringste Chance sieht gegen die ganzen Muskelprotze und Vollblutmachos zu bestehen wird Aylin selbst auf ihn aufmerksam. Denn die selbstbewusste junge Frau will gar keinen von diesem überdrehten Angebern. weiterlesen »

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Serdar Somuncu – Der Antitürke

Autor: Nina
abgelegt in: Satire

Der Bullterrier des deutschen Kabaretts wird der aus Istanbul stammende Kabarettist, Schauspieler und Comedian Serdar Somuncu auch gerne genannt. In seiner Late-Night-Show ‘Hate Night’ nimmt er schon seid längeren die Abgründe der Deutsch-Türkische-Beziehung aufs Korn nun bekommen wir das ganze Spektakel hübsch verpackt zwischen zwei Buchdeckel für zu Haus und unterwegs.

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Jaja, die Erfolgswelle kann einen manchmal schon unter Druck setzen. Da verkauft man zum Beispiel massig Bücher, die den Lesern nichts Neues verraten, sondern einfach nur, weil die PR gut ist. Und gute PR hat das Management von Eckart von Hirschhausen allemal geleistet. Der Medizin-Kabarettist schwimmt momentan ganz oben auf dieser Welle und macht natürlich alles mit, was dazu gehört.

Seine neuestes Buch “Glück kommt selten allein…” unterscheidet sich im Allgemeinen nicht groß von seinem ersten Bestseller “Die Leber wächst mit ihren Aufgaben”. Hirschhausen auf der Bühne ist lustig und unterhaltsam. Das kann man nicht bestreiten. Nur von Büchern sollte er in meinen Augen einfach die Finger lassen, denn die sind im Prinzip mehr Schein als Sein, eben das, was gute PR ausmacht. Doch hat Hirschhausen das wirklich nötig?

Sein Werk dreht sich diesmal um das Glück, aber will kein Ratgeber sein, denn  “Ratschläge sind ja auch Schläge”. In diesem Spaßsegment plätschert das Buch dann auch so vor sich hin. Sätze wie “Die Digitalfotografie hat viel Positives, gerade weil sie ohne Negative auskommt.” prägen den Humor von “Das Glück kommt selten allein…” und bieten so seinem Leser nichts wirklich Neues. Man hat eher den Eindruck, dass hier alte Witzbücher mit medizinischen Schinken gekreuzt wurden. weiterlesen »

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