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John Michael Crichton (1942 - 2008) war ein amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Filmemacher. Von seinen Büchern wurden weltweit über 200 Millionen Exemplare verkauft, und mehr als ein Dutzend wurden verfilmt. Seine literarischen Werke sind stark techniklastig und gehören in der Regel zu den Genres Science-Fiction, Techno-Thriller und medizinische Fiktion. In Crichtons Romanen geht es oft um den technologischen Fortschritt des Menschen und um den Versuch, die Natur zu beherrschen, beides mit oft katastrophalen Folgen; viele seiner Werke sind warnende Geschichten, vor allem in Bezug auf Themen der Biotechnologie. Mehrere seiner Geschichten drehen sich speziell um Themen wie genetische Veränderung, Hybridisierung, Paläontologie und/oder Zoologie. Viele sind medizinisch oder wissenschaftlich untermauert, was auf seine eigene medizinische Ausbildung und seinen wissenschaftlichen Hintergrund zurückzuführen ist.

Crichton erhielt 1969 einen Doktortitel von der Harvard Medical School, praktizierte aber nicht als Arzt, sondern konzentrierte sich stattdessen auf das Schreiben. Zunächst unter einem Pseudonym schreibend, verfasste er schließlich 26 Romane, darunter: The Andromeda Strain (1969), The Terminal Man (1972), The Great Train Robbery (1975), Congo (1980), Sphere (1987), Jurassic Park (1990), Rising Sun (1992), Disclosure (1994), The Lost World (1995), Airframe (1996), Timeline (1999), Prey (2002), State of Fear (2004) und Next (2006). Nach seinem Tod im Jahr 2008 wurden mehrere Romane veröffentlicht, die sich in verschiedenen Stadien der Fertigstellung befinden.

Crichton war auch in der Film- und Fernsehbranche tätig. 1973 schrieb und inszenierte er Westworld, den ersten Film, in dem computergenerierte 2D-Bilder verwendet wurden. Er führte auch Regie bei Coma (1978), The First Great Train Robbery (1978), Looker (1981) und Runaway (1984). Er war der Schöpfer der Fernsehserie ER (1994-2009), und mehrere seiner Romane wurden verfilmt, vor allem die Jurassic-Park-Reihe.